Seit 2005 ist der Zeppelinstein ein neues Wanderziel.



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Zeppelinstein

2005 entstand nahe von Wermsdorf ein neues Denkmal.

Gute Zusammenarbeit

Akribisch ausgesucht
Seit 2005 steht in der Nähe des Glaswerks Thiele ein neues Denkmal. Es erinnert an die Landung eines Zeppelins bei Wermsdorf. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Wermsdorf hat der Förderverein 800 Jahre Wermsdorf das Denkmal herstellen lassen. Ausgesucht im Steinbruch Wermsdorf von Herrn Kurt Müller, gestaltet von Herrn Wolfgang Haubold und transportiert von der Firma Peters entstand ein neues attraktives Wanderziel.









Herr C. E. Wappler berichtete in der OAZ über die Hintergründe:

So sah es aus
„Das Starrluftschiff LZ 17 „Sachsen" des Grafen Zeppelin, welches bekanntlich am 12.Juli 1914 auf Wermsdorfer Boden landete, hatte am 3. Mai 1913 seine 1. Fahrt. In Nr. 83 des Wermsdorfer Wochenblattes von 1913 lesen wir;
An der Jubiläumsfahrt der „Sachsen" von Leipzig nach Haida nahm auch eine 84 Jahre alte Dame, Frau Werner nebst der Familie ihres Sohnes teil. Das Wermsdorfer Wochenblatt von 1913 kommentiert:
Die Familie Werner ist uns Wermsdorfern bestens bekannt, die früher im jetzigen Friseur Zimmerschen Grundstücke gewohnt habe.
Landeplatz auf der Kuhteichwiese
Da nun das Interesse an dieser Familie erneut wachgerufen wurde, bringen wir in nachstehenden einige Mitteilungen aus der vergangenen und der Jetztzeit, die uns Herr Werner freundlichst zur Verfügung stellte. Der Vater derselben, Carl Friedrich Werner besaß hier eine Bäckerei, die bei Renovation des Jagdschlosses mit abgebrochen wurde und dort stand, wo jetzt der umgitterte Teil des Schlossparks ist; er betrieb dann in dem ehemaligen Schlegel'schen Hause (einer alten Wermsdorfer Familie, deren Namen noch heute am Gasthaus zum Hirsch zu lesen ist), einen Mehl - und Getreidehandel. Dieses Schlegelsche Haus, eben das jetzige Zimmersche, war ebenso Eigentum des Friedrich Werner, wie die ehemalige Bäckerei.
Wermsdorf mit vielen Gesichtern
Die Familie Werner stammt mütterlicherseits aus dem vielleicht ältesten Wermsdorfer Geschlecht Busch; die Großmutter war eine geborene Busch und Herr August Busch sen. und sein Sohn Arno sind Verwandte Werners. Die Großmutter wurde geboren als ihre Eltern schon auf dem Auszuge im noch bestehenden Nebenhaus des Busch'schen Gutes lebten.



Mit Beschriftung
Es dürfte unsern Lesern eine Erinnerung interessieren, die in die schwere Zeit von 1812/13 fällt und in deren Mitte die ebengenannte Großmutter der Wernerschen Familie stand. Diese musste damals, um den Nachstellungen der französischen und russischen Soldaten zu entgehen, Männerkleidung tragen. Die Gebrüder Werner, die Söhne des Friedrich Werner, wanderten in den 80er Jahren nach Amerika (Argentinien) aus und brachten es dort zu angesehenen Männern. Einer von ihnen, Herr Emil Werner, lebt jetzt auch noch dort. Die Anhänglichkeit an ihre Heimat haben sie sich bis heute bewahrt und nennen sich mit Stolz Wermsdorfer.
Schönes Wanderziel
Das Interesse an unserem Ort beweisen sie auch dadurch, dass sowohl die Mutter Werner wie auch Herr Emil Werner trotz der langen Jahre seit sie ihren Wohnsitz in der Ferne aufgeschlagen haben, noch treue Leser des „Wochenblattes" sind. Herr Robert Werner, der mit seiner Mutter in Niederlößnitz lebt, schreibt zum Schluss wörtlich; „Nicht nur wir, sondern auch andere Wermsdorfer erinnern uns gern an die alte Heimat und an solch tüchtige Lehrer wie die Kantoren Wetzig und Brandstätter, welche uns nicht nur die Schulweisheit lehrten, sondern auch die Lebensweisheit, dass man im Leben nur durch Arbeitsamkeit, Sparsamkeit und Zuverlässigkeit vorwärtskommen kann.“
Wermsdorf




Für Lehrer





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