Carl Zinkernagel hat für die Wermsdorfer Heimatgeschichte eine große Bedeutung.



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Carl Zinkernagel Grab

Carl Zinkernagel hat für die Wermsdorfer Heimatgeschichte eine große Bedeutung.


Einweihung

Am 18.11. 2012 wurde die Zinkernagel-Grabstätte der Öffentlichkeit übergeben. Mitglieder des Heimatvereins, der Kirchgemeinde weihten die Grabstätte in Anwesenheit von Pfarrer R. Riese und Bürgermeister M.Müller ein.

Auf dem Friedhof
Einweihung
Auf dem Friedhof
18.11.2012
Grabstätte
18.11.2012

Neue Gedenkstätte Zinkernagel

In Zusammenarbeit mit der Familie Zinkernagel und dem Wermsdorfer Heimatverein wurde eine würdige Gedenkstätte für den ehrenwerten, ehemaligen Oberforstmeister Karl Heinrich Wilhelm Zinkernagel geschaffen. Am 8.Oktober 2012 bekam die ehemalige Grabstätte auf dem Wermsdorfer Friedhof ihr neues Aussehen. Neben der ansprechenden Gestaltung der Grabfläche, sind im Blickfeld an der Umfassungsmauer des Friedhofs zwei Schrifttafeln angebracht. Sie beleuchten einen großen, wichtigen Schritt im Leben der Persönlichkeit, die vor 110 Jahren geboren wurde. Karl Heinrich Zinkernagel hatte sich durch den Eichenanbau und auch durch die liniare Einteilung des Waldes im Wermsdorfer Forstbezirk große Verdienste erworben.

C.Wappler

Projekt
Karl Heinrich Wilhelm Zinkernagel
Familie Volker Zinkernagel
Abschluss
Gedenkstätte
Zusammenarbeit abgeschlossen

Vorschau auf neue kleine Gedenkstätte des Forstmeisters Zinkernagel.

Gedanken von C.E. Wappler
"Ich habe mich mit Guido Fleischer an der zukünftigen Denkmalsstelle getroffen. Er findet es laut Gestaltungsplan als durchführbar. Eigenleistung wird er pflanztechnisch und gestaltungstechnisch erbringen. Steinplatten und den Steinquader wird Kurt Müller bereitstellen. Angebote zum Verputzen der Wand wird Guido Fleischer auf mein Anraten über den Friedhof einholen.  Zwei Steinmetzbetriebe werden wegen der anzubringenden Schrift angeschrieben. Danach wird Familie Zinkernagel wegen den Kosteninformiert. Alles Technische werde ich in Regie nehmen. Ich denke dieses Jahr wird erst die Wand saniert werden. Über Kostenbeihilfe vom Heimatverein muss dann beraten werden. Guido Fleischer und ich waren sich einig, dass  das Grab als neue Gedenkstätte für Wermsdorfer Persönlichkeiten eingestuft wird."

Erste Ideen.
Gestaltungsvorschlag
Erste Ideen.
Familie Volker Zinkernagel und Claus Wappler.
Treffen
Familie Volker Zinkernagel und Claus Wappler.
Hier soll etwas Neues entstehen.
Standort
Hier soll etwas Neues entstehen.
Zinkernagel gestaltete ihn um.
Wermsdorfer Wald
Zinkernagel gestaltete ihn um.
Bildnis aus dem Deutschen Haus
In Tharandt
Bildnis aus dem Deutschen Haus
Hier soll das Grab entstehen.
Friedhof
Hier soll das Grab entstehen.

Der Zufall und das Internet

Über unsere Website nahm Frau Jeanette Denkewitz aus Hecklingen mit uns Kontakt auf und informierte uns über eine kleine heimatgeschichtliche Sensation. Sie sind im Besitz des Nachlasses von Herrn Carl Zinkernagel, lange Jahre mit der Wermsdorfer Forstgeschichte auf das Engste verbunden. Geburtsurkunde, Bestallungsdekante und eine Zeichnung aus der Zeit seines Studiums sind nur einige Schätze die dem Heimatverein zur Verfügung gestellt worden sind. Marcel Billig und Helmut Striegler staunten nicht schlecht über diese vorweihnachtliche Überraschung. Herr Striegler hat schon einige Zeitdokumente übersetzt.

Nachlass
Beim Lesen
Nachlass
Heimatverein Wermsdorf
Staunen
Heimatverein Wermsdorf
Von Geburtsurkunde ...
Prächtig
Von Geburtsurkunde ...
..bis Orden
Carl Zinkernagel
..bis Orden
Arbeit in Sachsen
Wappen
Arbeit in Sachsen
Studium in Tharandt
Im Deutschen Haus
Studium in Tharandt

Concessions – Schein für Carl Zinkernagel

Vorzeiger dieses Carl Zinkernagel
aus Otterwisch gebürtig

welcher 17. Jahr alt, von gesundem Körperbau , die erforderlichen natürlichen Verstandesfähigkeiten besitzt, auch fertig rechnet und gut schreibt, wird auf Ersuchen die Erlaubnis ertheilt, bei dem Königl. – Sächsischen Revierförster Herrn Carl August Schmöller in Ebersbach die Jägerey zu erlernen und ihm zu seiner Legitimation gegenwärtiger

unter meines Nahmens Unterschrift und Siegel hiermit ausgefertigt.
Colditz am 29. August 1818

Königl. Sächs. bestallter Kammer- und Jagdjunker, auch Forst – und Wildmeister
allda
Johann Carl Wilhelm Graf von Ronow

übertragen von Helmut Striegler

Amt Mutzschen
Karte
Amt Mutzschen
Helmut Striegler
Heimatforscher
Helmut Striegler
Wermsdorf
Jagdschloss
Wermsdorf
Denkmal in Wermsdorf
König Albert
Denkmal in Wermsdorf
Wiedererrichtung 1991
Gedenkstein
Wiedererrichtung 1991
Hier soll die Grabstelle wieder eingerichtet werden.
Grabstätte
Hier soll die Grabstelle wieder eingerichtet werden.

Die Widmung Des dem Herrn Oberforstmeister Ritter pp. Zinkernagel im Wermsdorfer Forstrevier am 20. Juli 1867 gesetzten Denksteins betr.

Das Finanzministerium ertheilt auf Ihre Anzeige vom 2. Dieses Monats sehr gern Seine Genehmigung zu der von dem Forstpersonale im Forstbezirke Wermsdorf beabsichtigten Errichtung eines Denksteines zu Ehren des am 1. Juli dieses Jahres in den Ruhestand versetzten Oberforstmeisters Zinkernagel in der vor 25 Jahren auf Wermsdorfer Forstrevier ausgeführten Eichenheisterpflanzung auf der im Berichte näher bezeichneten Stelle.


Finanz – Ministerium
2 te Abtheilung
von Broizum ( Broizum )

Grille
( Schreiber )

An
Herrn Forstinspector Brunst zu Hubertusburg
Die Errichtung eines Denksteines betr.

Hochverehrtester Herr Oberforstmeister !
Ein bedeutungsvoller Schnitt in Ihrem Leben, Ihr Rücktritt aus dem öffentlichen Dienst, ebenso bedeutungsvoll auch für uns wie für Sie, führt uns in dieser Stunde noch einmal an dieser Stätte Ihres langjährigen und liebsten Wirkens zusammen, denn kaum dürfte sich eine langjährige Berufsthätigkeit einen gerechteren Anspruch auf die Anerkennung der Berufsgenossen erworben haben, als die Ihrige. Sie haben in einem mehr als 40 jährigen Zeitraum mit voller Hingebung und mit unermüdlichen Eifer im Dienste der Wälder auf allen Gebieten der forstlichen Thätigkeit gewirkt.

Ihre ersten, damals noch jugendlichen Kräfte widmeten Sie 15 Jahre lang dem vaterländischen Forsteinrichtungswesen, an dessen Ausbildung und Entwicklung Sie einen hervorragenden Antheil genommen haben.
In die Verwaltung eingetreten, wendeten Sie sich sofort mit rastlosem Eifer dem damals noch zu wenig beachteten Forstkulturwesen zu und, die Erfolge, welche Ihre Tätigkeit auf diesem Gebiete errungen hat, haben den Wermsdorfer Wald und insbesondere das Wermsdorfer Revier, auf einen Kulturzustand erhoben, welcher von den Forstleuten des In- und Auslandes längst schon als mustergültig anerkannt wird.

Vor Allem war es der hier damals noch ganz unbekannte Anbau der Eiche , welchen Sie zuerst begründeten und später, unterstützt durch reiche Beobachtungen und Erfahrungen, welche sie im Laufe der Zeit gemacht, und durch eine bis dahin noch nirgends angewendete naturgemäße Bestandespflege, einer Vollendung entgegen führten, welche Ihren Leistungen in der Kulturgeschichte deutscher Forsten einen der ersten, wo nicht den ersten Platz, gesichert hat.
Ihrer unausgesetzten Thätigkeit ist es ferner gelungen, aus dem vor 25 Jahrenin seinem Inneren noch so vielfach zerrissenen Wermsdorfer Wald einen bedeutenden wohl geschlossenen Waldkörper zu Formen.

Endlich an die Spitze der Forstverwaltung dieses Bezirkes gelangt, war es Ihnen vergönnt, Ihr reiches Wissen ein volles Jahrzehnt auch dem Besten des gesammten Forstbetriebes nutzbringend zu zuwenden und der gegenwärtige Waldzustand aller Reviere, ihre stetig wachsende Ertragsfähigkeit und das reiche Material, welches sie noch für die Zukunft bergen, liefern den sprechendsten Beweis, welchen Aufschwung dieselben unter Ihrer Leitung genommen haben.
Deshalb trat aber auch bei Ihrem Scheiden an uns, die wir unter Ihrer Leitung gestanden, aus dem reichen Schatze Ihrer Erfahrung geschöpft, mit Ihnen nach einem und dem selben Ziele gestrebt haben, das tiefempfundene Bedürfnis heran, Ihnen auch ein äußeres Zeichen dankbarer Anerkennung und Verehrung an den Tag zu legen. Mischt sich in die Feier dieser festlichen Stunde zwar wohl ein Zug der Wehmuth – für Sie wie für uns - so wird dieselbe doch auch wiederum gemildert. Ihnen, durch die Befriedigung mit welcher Sie auf ein arbeitsvolles aber reichgesegnetes und fruchttragendes Berufsleben zurückblicken können. Uns, durch die Hoffnung den hochgeschätzten theilnehmenden Freund, den erfahrenen Berufsgenossen, den bewährten Berather noch ferner und hoffentlich noch recht lange in unserer Mitte zu besitzen.

Und wie dieser Wald die Stätte Ihres Schaffens gewesen ist, so soll er fortan dieses Denkmal unserer Verehrung umschließen. Zwar werden diese Eichen , die Sie gepflanzt, zu mächtigen Bäumen empor wachsen und dereinst die lebendigsten und beredesten Zeichen Ihres Wirkens sein, in ihrem Schatten werden kommende Geschlechter wandeln und spätere Jahrhunderte werden sich, wenn ihre Riesenleiber endlich der Axt verfallen, einer reichen segensvollen Ernte freuen.
Dieser einfache Stein aber soll den Namen dessen noch auf Ferne Zukunft übertragen, dessen schaffende und pflegende Hand das erste Saatkorn zu dieser Ernte gelegt hat. Und so übergebe ich denn diesen der bleibenden Erinnerung an Ihr hochverdienstliches Wirken gewidmeten Denkstein dem Schutze und der treuen Obhut derer, deren Amt und Beruf es ist und sein wird, den Wald zu schützen und zu Pflegen; Jetzt wie in ferner Zukunft!

Vom Original übertragen von H. Striegler Wermsdorf am 22. 11. 2007
Die Orthographie und Interpunktion wurden nicht an die jetzigen Normen angepasst.

Im Wermsdorfer Wald.
Gedenkstein
Im Wermsdorfer Wald.
Im Königlichen Wald.
Grenzstein
Im Königlichen Wald.
Auch geehrt.
Orden
Auch geehrt.
Aktiv umgestaltet.
Wermsdorfer Wald
Aktiv umgestaltet.
Viele Jahre in Wermsdorf gewirkt.
Alte Ansicht
Viele Jahre in Wermsdorf gewirkt.
Schon zu Lebzeiten geehrt.
Heutige Ansicht
Schon zu Lebzeiten geehrt.
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