Der Zeppelinstein befindet sich hinter dem Gelände von Thiele Glas am Rande der Kuhteichwiesen nahe Wermsdorf.



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Zeppelinstein

Der Zeppelinstein befindet sich gegenüber der Thiele Glas AG am Alten A nahe Wermsdorf


Station Zeppelinstein (Neuer Standort)

Durch die Vergrößerung der Thiele Glas AG konnte dieser Standort nicht mehr erreicht werden.
So beschloss der Heimatverein, in Abstimmung mit der Gemeinde Wermsdorf, der Thiele Glas AG und dem Förderverein 800 Jahre Wermsdorf, den Gedenkstein umzusetzen.
Am 14.07.2016 war es endlich soweit, der Zeppelinstein wurde an seinen neuen Platz „geflogen“. Bis zum Schluss war nicht klar, ob der Stein die Umsetzung heil überstehen würde. Aber der professionelle, ja liebevolle Umgang mit dem guten Stück durch die Firma Höptner Straßen- und Tiefbau machte das Unmögliche möglich. Der neue Standort befindet sich jetzt am Rastplatz im Kreuzungsbereich Dahlener Straße / Zeppelinstraße / Altes A gegenüber der Thiele Glas AG.


Station Zeppelinstein (Alter Standort)

Etwas außerhalb von Wermsdorf, im heutigen Gewerbegebiet erinnert ein stummer Zeuge an ein einzigartiges Ereignis vor langer Zeit. Auf den Kuhteichwiesen landete am 12. Juli 1914 der Zeppelin „Sachsen“. Nach umfangreichen Vorbereitungen am trockengelegten Kuhteich, welcher planiert und mit Erde und Sand aufgeschüttet wurde, war alles bereit. Auch die Straßen wurden gesperrt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Damit der Zeppelin überhaupt landete, war vorher eine Zahlung von 2000 Mark zu entrichten. Bis zu 10 000 Menschen sollen an jenem Tag auf den Beinen gewesen sein. Die Wiese war nicht mehr grün, sondern schwarz von Besuchern. Bei bestem Sommerwetter warteten sie gespannt auf die Ankunft der „grauen Zigarre“. 12:10 Uhr setzte der Zeppelin zur Landung an und nach einem Augenzeugenbericht brach ein großer Jubel in der Menge aus, denn alle waren überwältigt von dem ergreifenden Anblick. Nach der geglückten Landung stiegen Fahrgäste aus und ein, auch Bewohner aus Wermsdorf und der näheren Umgebung waren darunter und wollten sich die Rundfahrt nicht entgehen lassen. Knapp 20 Minuten nach der Landung stieg das Luftschiff wieder auf und setzte seine Runde in Richtung Riesa – Meißen – Dresden – Döbeln fort, ehe es gegen 13 Uhr wieder Halt über Wermsdorf machte, um die hiesigen Fahrgäste abzuladen und den Rückflug anzutreten (vergl. Lehmann 1974a, S. 10f). Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde 2005 der Porphyrstein aus dem Wermsdorfer Steinbruch an den Kuhteichwiesen aufgestellt.
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