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So könnte sie aussehen.
Krone
So könnte sie aussehen.
In Riesa
Vorfreude
In Riesa

Neues Dach für alte Poststation

Das große Barockgebäude in Wermsdorf (bis 1816 Kursächsische Poststation) erfährt zur Zeit eine Verjüngungskur bei laufenden Grundschulbetrieb. Die Dachräume des hohen Mansardendaches werden vergrößert und die Dachhaut bekommt eine neue Deckung aus Biberschwanzziegeln. Bei Abbrucharbeiten im Dachstuhl wurde ein zerbrochenes Pappbild aufgefunden, auf dem das alte Dach des Gebäudes erkennbar ist. Das Fundstück stammt wahrscheinlich aus den 40er Jahren. Der Zeichner ist unbekannt.
Die Wermsdorfer Dachdeckerei Rauschenbach übergab den Fund dem Heimatverein zur Aufbewahrung.

Claus Wappler 2010

für die Alte Poststation
Neues Dach
für die Alte Poststation
geht die Arbeit los.
2010
geht die Arbeit los.
auf Wermsdorf
Ausblick
auf Wermsdorf
in den Dachstuhl
Einblick
in den Dachstuhl
mit alter Ansicht
Fundstück
mit alter Ansicht
mit historischer Tafel
Steffen Rauschenbach
mit historischer Tafel

Zustand Kronensims , Portal- Alte Poststation Wermsdorf Zustand Kronensims , Portal- Alte Poststation Wermsdorf 1.Mai 2010

Grundsätzlich muss man sagen, dass sich der Portalsims , worauf sich die Sächsische Königskrone befand, in einem schlechten Zustand befindet. In der Gebäudewand sind noch Reste der abgeschlagenen Krone zu finden.
Frühere Putzausbesserungen, insbesondere wo die Krone befestigt war, sind nicht mehr mit dem Mauerwerk (Sandstein) verbunden. Zum Setzen der neuen Krone muss ein neuer Unterbau geschaffen werden.
Der Wappenspiegel (Schlussstein) ist noch in Ordnung, jedoch unsachgemäß ausgeputzt und gefasst.
Der gesamte obere Sandsteinsims am Wappenspiegel ist stark verwittert und unsachgemäß mit Putz überarbeitet worden.
Man erkennt viele Fehlstellen. Um den Witterungseinflüssen zu trotzen, wäre ein Traufblech auf dem Portalsims nötig. Der Sims steht 32 cm von der Gebäudewand ab.
Das Angebot vom 04.03.2010 kommt der Neuanfertigung einer Königskrone mit den Maßen 85 x 40 x 35 cm sehr nahe.

Claus Wappler 2010

an der Poststation
Beim Ausmessen
an der Poststation
am Sims
Schäden
am Sims

Die Oberforstmeisterei zu Wermsdorf

Im Ergebnis des Wiener Kongresses verlor das Königreich Sachsen mehr als die Hälfte seines Territoriums. Eine Neuordnung der Verwaltung war notwendig geworden, die auch die Forstverwaltung berührte. Es wurden Bezirksforstmeistereien gebildet und da das Wermsdorfer Postgebäude für Postzwecke nicht mehr benötigt wurde erhielt es der Forstbezirk Wermsdorf. Der Umbau des Gebäudes zum Amts﷓ und Wohngebäude für den Bezirksforstmeister kostete 780 Thaler. Zugleich wurde damals ein erheblicher Teil des Gartens der Oberförsterei dem Garten der Forstmeisterei zu geschlagen.

mit  Wasserhaus,Zolleinnahme 5.2.06.foto c.e.wappler
Poststation
mit Wasserhaus,Zolleinnahme 5.2.06.foto c.e.wappler
2010
Im Winter
2010
Ab dem Jahre 1845 wurden die Bezirksforstmeister als Oberforstmeister bezeichnet. Das Jahr 1873 bringt eine erneute Änderung der Verwaltung. Die Forstbezirke Colditz und Wermsdorf werden zum Forstbezirk Grimma mit Sitz in Wermsdorf zusammen geschlossen. Oskar Gustav Brunst war erster Oberforstmeister im Forstbezirk Grimma und wohnte in diesem Gebäude.
Vor der Instandsetzung des Schlosses Wermsdorf durch König Albert diente die Oberforstmeisterei auch als Jagdquartier den Sächsischen Königen bei den Hofjagden im Wermsdorfer Walde.

NSV
Müttergenesungsheim
NSV
Alte Postkarte
Wermsdorf
Alte Postkarte
Zum 1. April 1924 wurden die Oberforstmeistereien als Verwaltungsebene aufgehoben. Der letzte Oberforstmeister, Carl Heinrich Zürner, ging vorzeitig in den Ruhestand. Das Gebäude blieb aber im Besitz der sächsischen Forstverwaltung. Zeitweise wurde es als Müttergenesungsheim genutzt. Zum 1. Januar 1944 wurde das bis dahin in Cunnersdorf/Sächsische Schweiz bestehende Waldarbeitslager nach Wermsdorf verlegt. Das war die zentrale Ausbildungsstätte für Waldarbeiter in Sachsen.

Im Zentrum des Dorfes
1948
Im Zentrum des Dorfes
Grundschule
2010
Grundschule
Nach der Bombardierung von Dresden am 13. Februar 1945 war auch mindestens ein Teil der Landesforstverwaltung vorübergehend bis zum Einmarsch der Alliierten in der ehemaligen Oberforstmeisterei untergebracht.
Nach dem Ende des II. Weltkrieges wurden etwa ab 1948 alle Forstarbeiterlehrlinge und auch Forststudenten in Wermsdorf in 4wöchigen Lehrgängen ausgebildet und legten die Prüfungen zum Forstfacharbeiter ab.

mit Wappen
Portal
mit Wappen
Müttergenesungsheim
Krone
Müttergenesungsheim
Ab 1953 wurde die Ausbildung zum Forstfacharbeiter in Betriebsberufsschulen durch geführt. Die Schule in Wermsdorf wurde als Brigadeleiterschule weiter geführt (mit der Meisterausbildung vergleichbar). Im Sommer 1956 wurde die Schule dann endgültig geschlossen, da kein ausreichender Ausbildungsbedarf mehr vorhanden war. Bald danach erfolgte die Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Poststation/Oberförstmeisterei als Schulhort und Klassenzimmer für die Grundschule Wermsdorf.

Text: Helmut Striegler 03.12.02

 für einen Einschreibebrief vom Kaiserl.Postamt Wermsdorf, 19.07.1896.
Posteinlieferungsschein
für einen Einschreibebrief vom Kaiserl.Postamt Wermsdorf, 19.07.1896.
Oberforstmeisterei
Wermsdorf
Oberforstmeisterei
Wermsdorf




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