Mitten im Wermsdorfer Wald lassen sich die Reste einer alten Burganlage erahnen.



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Schloss Hayn

Mitten im Wermsdorfer Wald lassen sich die Reste einer alten Burganlage erahnen.


Station Wüstes Schloss Hayn

Östlich der Calbitzer Straße, mitten im Wald verborgen, lassen sich die Reste einer alten Burganlage erahnen. Das Wüste Schloss Hayn ist eine Wasserburg, d. h. sie wurde ursprünglich von tiefen Gräben gefüllt mit Wasser umgeben, welche heute noch erkennbar sind. Ähnlich der Turmhügelburg von Nennewitz soll sie im frühen Mittelalter erbaut worden sein. Die Fundamente sind noch auf dem Plateau vorhanden, aber mit Erde bedeckt. Umgeben wurde die Burg von insgesamt drei Wassergräben und Steinwällen. Einige wenige Funde sind blaugraue Keramiken, sie lassen auf die Zeit des 13. /14. Jhr. schließen. Urkundliche Erwähnungen gibt es nicht. Zu Beginn des 15. Jhr. wurde das Schloss Hayn verlassen. Ursache für das Verlassen war sicherlich das Zusammenspiel mehrerer Faktoren; wahrscheinlich ist das Wüstwerden den ungünstigen Bodenverhältnissen (Staunässeböden) oder der Rolle der Stadt Oschatz zu jener Zeit geschuldet. Insgesamt gibt es in der Erforschung der Geschichte des Schloss Hayn noch einige Lücken. Ob eine Rekonstruktion wie in Nennewitz vorgenommen werden soll, ist derzeit nicht bekannt.

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