Postgeschichte WermsdorfWermsdorf hat eine reichhaltige Postgeschichte.Internationaler Antwortschein Dieser Internationale Antwortschein (IAS) ist für die Sammler von Wermsdorfer Postgeschichte schon eine kleine Rarität.
Die Entstehung solcher Kupons geht auf das Jahr 1906 zurück. Vom Internationalen Weltpostverein wurden sie mit dem Wasserzeichen “UPU” hergestellt. Dieser Schein mit der indirekten Freimachung und dem sauber abgeschlagenen Wermsdorfer Tagesstempel vom 13.6.1944, stellt gewissermaßen eine Art Weltporto dar. In allen Staaten, die dem Weltpostverein beigetreten waren, konnte man IAS einlösen. Der Zweck war, die Vorauszahlung des Rückportos seitens des Absenders durch Beilage eines solchen Scheins im Brief an den Empfänger zu nutzen. Heute werden auch noch IAS benutzt, jedoch selten. Sein Wert entspricht dem Mindestendgeld für den Versand einer gewöhnlichen Vorrangssendung oder eines gewöhnlichen Luftpostbriefes nach dem Ausland.Im früheren Ostblock gab es keine Scheine, weil den kommunistischen Regimes die Devisen fehlten, um die IAS mit dem Weltpostverein verrechnen zu können.
Claus Wappler 2011
  für ein Einschreibebrief vom Kaiserl.Postamt Wermsdorf, 19.07.1896.sammlung c.e.wappler  Älteste Ansichtskarte von Wermsdorf Die bis jetzt älteste, vorliegende Ansichtskarte von Wermsdorf stammt aus dem Jahr 1891. Die Vorderseite der sehr gut erhaltenen Karte trägt den Stempelabschlag vom Wermsdorfer Postamt, 1.9.91 auf einer 5 Pfennig Reichspostmarke. Die Rückseite ziert eine Lithografie mit Blick auf die Silhouette von Wermsdorf. Hersteller der Postkarte, einem sogenannten Vorläufer einer Ansichtskarte, war der Verlag Robert Seibod aus Wermsdorf.
sammlung c.e.wappler
  Vor der Verbreitung von Ansichtskarten, wie wir sie heute kennen, gab es früher die „Vorläufer“. Es waren Karten die meist auf gelb – oder bräunlichen Karton in kleinen Stückzahlen aufwendig hergestellt wurden. Briefbogen mit Ansichten von Städten, Dörfern und Gebäuden waren ab1800 in Mode gekommen .
,sammlung c.e.wappler   Diese Idee mit Abbildungen von Ansichten eines Ortes auf Briefpapier kann man auch als Vorläufer betrachten, weil sie schon vor der Postkarte erfunden wurde. Ab 1872 ließ die Post die Herstellung und Vertrieb privater und kommerzieller Ansichtskarten zu.
Vorläufer der Ansichtskarte stuft man bis ins Jahr 1895 ein. Danach setzte ein regelrechter „Kartenboom“ ein.
Claus Wappler 2008
Sammlung C.E. Wappler
Briefbogen R.Seibod Wermsdorf 1800
 Einziehung von zwei Postsparbüchern vom 24.09.1953 Dienstsiegel des Wermsdorfer Postamtes in der Clara-Zetkin-Str.11
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