NeuigkeitenImmer wieder gibt es Neuigkeiten aus dem Heimatverein Wermsdorf.Gemeinsame Ziele Matthias Müller Bürgermeister Gespräch Vorstand Heimatverein Wermsdorf mit Herrn Matthias Müller Bürgermeister von Wermsdorf am 2.3.2009
Anwesend waren vom Vorstand Herr Marcel Billig und Thilo Blamberg, als Beisitzer Herr Kurt Müller und als Gast Herr Gundolf Schmidt
Im Amtszimmer des Wermsdorfer Bürgermeisters fand zu vielen Themen ein Meinungsaustausch statt. Viele gemeinsame Ziele und so manche konkrete Umsetzung wurden abgesprochen. Eine weitere Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als selbstverständlich angesehen. Der Heimatverein Wermsdorf wird sich auch weiterhin in so manche Geschicke von Wermsdorf einmischen und sich bemühen konkrete, auch machbare, Vorschläge zu formulieren und in die verschiedenen Gremien einzubringen.
  Als erstes sprachen wir über die Zukunft der Lehrpfadschilder. Es soll einen inneren Ring in Wermsdorf und einen äußeren um Wermsdorf herum geben. Der Heimatverein wird sich um die inhaltliche Ausgestaltung kümmern, die Gemeinde steuert einen Beitrag zur Finanzierung bei, so der Wunsch des Heimatvereins. Zerstörte Schilder wie das Schild Hubertusburg 2 werden ersetzt, genauso wie das unleserliche Schild am „Rothen Ochsen“. Neue Schilder wie z.B. ein Schild am Denkmal „Fritsch“ oder eine Tafel am Zeppelindenkmal, eine Tafel am Arnim-Stein und eine Tafel am Zinkernagel-Denkmal. Eine touristische Vermarktung der Lehrpfade durch die Gemeinde ist ein gemeinsames Ziel.   Das heimatgeschichtliche gegenständliche Archiv des Heimatvereins soll in den Räumen des Jagdschlosses weiter verbleiben. Die von Herrn Roland Stein sehr gut vorgerichteten Räume können weiterhin als Archiv, aber auch für kleine Ausstellungen, genutzt werden. Wermsdorfer Bürger können auch weiterhin ihr Geschichtsgut zur weiteren Verwendung abgeben. Herr Müller und auch der Vorstand sind sich einig, dass die Ausstellungsräume des VbFF eine gute „Heimstatt“ darstellen. Kontroll- und Lüftungsrundgänge wurden vom Bürgermeister zugesichert. Die Schlüsselfrage soll auch weiterhin pragmatisch gelöst werden.
Toll findet der Heimatverein, dass eine alte Wermsdorfer Tradition fortgesetzt wird. Rotdornbäume verzieren die Oschatzer Straße, vielleicht auch bald wieder die Hauptstraße. Ein Rundschnitt der Bäume wäre wünschenswert.
  Die historische Ortsansicht von Wermsdorf hat sich in den letzten 20 Jahren teilweise zum positiven aber auch zum negativen entwickelt. Einigen sehr gut hergerichteten Gebäuden entlang der Hauptstraßen stehen zahlreiche Ruinen entgegen. Abreißen oder erhalten, wird schon bald nicht mehr die Frage sein. Sie werden einfallen oder abgerissen werden müssen. Erhalten werden sollen das Jagdschloss, die Poststation, der Rothe Ochse und so viele Gebäude wie möglich. Der „Goldene Strauß“ wird wohl nicht mehr zu retten sein, ebenso die historische alte Arbeiterturnhalle in der Kinogasse. So bald die Umgehungsstraße um Wermsdorf herum gehen wird, ist vielleicht das Ortszentrum noch ein wenig zu retten, so die gemeinsame Meinung. Neubauten werden sich nicht vermeiden lassen, sollten aber dem historischen Ortsbild weitestgehend angepasst werden. Der Standort der neuen Grundschule sollte noch einmal geprüft werden, eine barocke Dachkonstruktion (Krüppelwalmdach) würde schon die Gesamtansicht erheblich verbessern.
Das Zeppelin-Denkmal steht an einem unglücklichen Ort, entweder wird es in irgendeiner Art einen Zugang geben oder es wird verlegt werden müssen, so der gemeinsame Tenor.
  Der Hubertusburger Friedhof ist bald ein entwidmeter Friedhof. Nutzungsideen und weitere Projekte wurden diskutiert. Ein Park unter Einbeziehung der Gedenkstätte von 1914-1918, der sowjetischen Gräber sowie die noch zu schaffenden Gedenksteine für die deutschen Opfer des 2. Weltkrieges, könnte entstehen.
Das Jagdschloss und sein Park standen am Ende der Gesprächsrunde. Das Jagdschloss und seine vielen Räume bedürfen einer langfristigen Nutzung. Der Schlosspark bedarf einer Reinigung aller überflüssigen Bäume. Das Schloss muss wieder sichtbar werden. Das Konzept des Zwei-Schlösser-Dorfes wird ausdrücklich unterstützt. Der Innenhof sollte gepflastert werden, und wenn es nur „Geh“spuren sind, denkbar wäre eine Grünfläche in der Mitte. Die alte Wohnburg aus dem 16. Jahrhundert könnte in einem Pflaster mit Steinen angedeutet werden. Die Touristische Begegnungsstätte kann für heimatgeschichtliche Vorträge auch weiterhin kostenfrei genutzt werden.
Bei weiteren Umgestaltungen, z.B. am Lapidarium, an der Brücke oder ähnlichen Planungen wäre eine Einbeziehung des Heimatvereins wünschenswert.
 Tafeln der Binnenfischerei bekommen November 2008 Ein aufmerksamer und heimatverbundender Oschatzer hat dem Heimatverein Wermsdorf vier Tafeln mit Motiven des ehemaligen Wermsdorfer VEB Binnenfischerei übergeben. Mit Fotos und grafischen Darstellungen versehen erhellen sie ein wenig die Geschichte der Wermsdorfer Binnenfischerei.
 Tradition fortgesetzt 16.11.08 Schon seit vielen Jahren treffen sich Mitglieder des Heimatvereins Wermsdorf und der Kirchgemeinde Wermsdorf zum gemeinsamen Gedenken. So auch dieses Jahr. Der Volkstrauertag dient immer wieder zum Nachdenken über Krieg und Frieden früher wie heute. Was heute selbstverständlich sein sollte, wird doch von Wenigen wahrgenommen.
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