Im Mammbchschen Holz befindet sich ein echtes Hügelgrab.



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Mammbachsches Holz

Im Mammbachschen Holz befindet sich ein echtes Hügelgrab


Station Hügelgräber im Mammbachschen Holz

Versteckt im Mammbachschen Holz befinden sich zwei rekonstruierte Hügelgräber aus der Bronzezeit. Diese Hügelgräber sind charakteristisch für Bestattungen in der späten Zeit der Lausitzer Kultur (1250-750 v. Chr). Bei der Ausgrabung 1949 entdeckte der Heimatforscher Fritz Lommatzsch neben unzähligen Scherben auch Leichenbrandreste. Wissenschaftlich wurde erwiesen, dass die Menschen der Bronzezeit die Brandbestattung bevorzugten. Die Toten wurden auf einem Scheiterhaufen verbrannt, die Asche (Leichenbrand) in Urnen gesammelt und zusammen mit anderen, meist bronzenen Gegenständen, ins Grab gelegt. Für die Aufschichtung der Hügel wurden Feldsteine aus der näheren Umgebung verwendet. Viele von ihnen sind eiszeitliche Geschiebe, welche durch die Einflüsse des Windes geformt wurden. Die sogenannten Windkanter erkennt man an ihren scharfen Kanten. Sie wurden durch die starken Winde, welche die feinen Staubpartikel aus den Endmoränen auswehten, in ihre heutige Form geschliffen. Im Gegensatz zu den Hügelgräbern am Doktorteich handelt es sich bei denen im Mammbachschen Holz um „echte“ Gräber. Die hügelgrabartigen Steinmale am Doktorteich sind Kulthügel, die jedoch keine Bestattungen enthalten (vergl. Aurig 2003, S. 60). Sie dienten für Kulthandlungen und enthielten Reste von Feuern, zerschlagenen Gefäße und Bronzenadeln. Am Doktorteich bildeten sie den Rand des Friedhofes. Die Hügelgräber im Mammbachschen Holz geben durch ihre Funde einen gesicherten und vielseitigen Einblick in das Leben der Menschen in der Bronzezeit.

Im Mammbachschen HolzHügelgrabAus der BronzezeitHinweisschild

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