In dem kleinen Ort Collm überdauert ein großer majestätischer Lindenbaum die Zeiten.



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Linde Collm

In dem kleinen Ort Collm überdauert ein großer majestätischer Lindenbaum die Zeiten.


Station 1000-jährige Linde Collm

In dem kleinen Ort Collm, idyllisch am Fuße des Collmberg gelegen, überdauert ein großer majestätischer Lindenbaum im örtlichen Kirchhof schon seit Jahrhunderten die Zeiten. Die stattliche Sommerlinde mit ihren 11 m Umfang und 18 m Höhe könnte damit die älteste Linde Sachsens sein. Wenngleich 1000 Jahre ein wenig hoch gegriffen sein mögen, wurde sie bereits im 12. Jhr. in der Geschichte erwähnt, als unter ihren Ästen die sogenannten Landdinge der Meißner Markgrafen durchgeführt wurden. Bei den Landdingen trafen sich die wichtigsten Personen des Landes, um über Landkäufe, Schenkungen, familiäre Bindungen, Straftaten und ähnliches zu verhandeln. Bei der ersten Versammlung dieser Art wurden, so die Überlieferung, die Grenzen des kürzlich erst gegründeten Klosters Altzella festgelegt. Ein Grund, warum die Landdinge gerade in Collm veranstaltet wurden, war sicherlich die unmittelbare Lage am Collmberg, da diese Landmarke von weit her sichtbar war und nicht verfehlt werden konnte.
Die vielen Jahre gingen nicht spurlos an der Linde vorbei. 1926 und 1953 wurden Ausmauerungsarbeiten durchgeführt, um das sich auflösende Kernholz zu ersetzen. Im Jahre 1942 erfolgte eine „Sanierung“ des Baumes, indem u. a. der Wurzelboden aufgelockert wurde. Der seit 1949 unter Naturschutz gestellte Baum bietet im Sommer Hornissen und Langohrfledermäusen ein Zuhause. Ein besonderes Naturerlebnis ist auch das Konzert der vielen Hummeln, Bienen und anderen Insekten zur Zeit der Lindenblüte.

CollmSommerlinde1000 JahreLanddingSanierungCollm bei Wermsdorf

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