Nennewitz liegt im Herzen des Wermsdorfer Waldes.



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Nennewitz liegt im Herzen des Wermsdorfer Waldes.


Station Kulturlandschaftsmuseum Kirchenteich

Eine weitere nachgewiesene Zeitepoche ist der Übergang von frühen zum hohen Mittel-alter. Anfang des 7. Jhr. besiedelten die Slawen den Wald. Sie gehörten zur Stammesgruppe der Sorben und bewirkten eine verstärkte wirtschaftliche Nutzung des Waldes durch Imkerei, Jagd und die Waldweide. Nachweise für Pechsiederei und Grubenköhlerei im 11. und 12. Jhr. konnten gefunden werden. Der Wermsdorfer Wald soll der Rest eines „Bannwaldes“ zwischen den ehemaligen Slawengauen Chutizi und Daleminze sein. Während des frühen Mittelalters wurden zahlreiche neue Siedlungen durch die Sorben angelegt. Einige dieser Siedlungen wurden jedoch im Laufe der Zeit wieder aufgegeben, meist aufgrund witterungsbedingter Veränderungen. Im Jahr 929 erobert der deutsche König Heinrich das Gebiet bis zur Elbe von den Sorben. In der zweiten Hälfte des 12. Jhr. erfolgt der hochmittelalterliche Landesausbau. Dazu rodeten die Bauern den Wald und legten Waldhufendörfer wie Wermsdorf oder Fremdiswalde an. Auch neue Siedlungen, welche auf heutigem Waldgebiet liegen, wie bspw. Nennewitz, wurden erschlossen. Insgesamt sind acht solcher Siedlungen bekannt, eine von ihnen ist das Wüste Schloss Hayn ( Station Wüstes Schloss Hayn). Der Ort Nennewitz wurde 1081 erstmals erwähnt. Durch die Ausgrabungen wurde der Grundriss der ehemaligen Kirche und der Turmhügelburg freigelegt. Auch die Anordnung der Häuser lässt sich rekonstruieren. In dem ehemaligen Zeilendorf wurden ebenfalls Reste von Backöfen und ähnlichen Siedlungszeugen gefunden. Für den Bau der Kirche und der Turmhügelburg wurde das in der Nähe anstehende Gestein, der Pyroxenquarzporphyr, verwendet. In der 2. Hälfte des 14. Jhr. wurde der Ort verlassen. Die Gründe dafür sind nicht eindeutig belegbar. Einige Quellen machen den Durchzug der Hussiten dafür verantwortlich, andere begründen das Wüstwerden mit der Agrarkrise jener Zeit. Wahrscheinlich war das Zusammenspiel mehrere Faktoren dafür ausschlaggebend gewesen. 1459 erscheint der Ort Nennewitz als wüst. Nach dem Aufgeben der Siedlung wurden die Steine von der Kirche, der Burg und den Häusern abgebrochen und wieder anderwärtig als Baumaterial verwendet. Die Nachzeichnung der kulturhistorischen Entwicklung in der Region wird im Kulturlandschaftsmuseum eindrucksvoll dargestellt. Auf vielen Informationstafeln wird über die Vergangenheit sehr anschaulich informiert.

NennewitzKirchbergBurgKirchenteichKlemm GesellschaftImmer noch wird gearbeitet.

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