In der Geschichte wird Wermsdorf erstmals 1206 in einer Urkunde erwähnt.



Navigation




Verein




Für Kinder




Jagdschloss Wermsdorf

In der Geschichte wird Wermsdorf erstmals 1206 in einer Urkunde erwähnt.


Station Altes Jagdschloss Wermsdorf

In der Geschichte wird Wermsdorf erstmals 1206 in einer Urkunde erwähnt. Der Ort wurde nachweislich von deutschen Bauern als Waldhufendorf angelegt. In der Mitte der Siedlung befand sich der, durch Wassergräben geschützte, Herrensitz der Gutsherren Starschedel von Mutzschen. Mit dem Erwerb des Ortes und großen Teilen der Mutzschener Heide, wie Teile des Waldes damals genannt wurden, durch den sächsischen Kurfürst August I., begann die Wandlung des ehemaligen Waldhufendorfes. Vorläufer des Alten Jagdschlosses war ein 1574 errichtetes Jagdhaus. 1610 wurde auf Geheiß von Kurfürst Christian II. ein Schloss auf dem ehemaligen Rittergutsgelände gebaut, welches in seiner Art sehr einfach gehalten war. Sein Nachfolger, Kurfürst Johann Georg I. ließ den Bau unter Leitung von Simon Hoffmann 1617 im Stile der deutschen Renaissance – ähnlich dem alten Rathaus der Stadt Leipzig – um- und z. T. neu bauen. Seit seiner Fertigstellung im Jahre 1627 hat sich die Silhouette des Schlosses bis heute kaum verändert. Ende des 17. Jhr. wurde es erstmals durch August dem Starken, gemäß seiner Bestimmung genutzt. Er übergab das Schloss 1698 seinem Statthalter Fürst Egon von Fürstenberg, damit dieser den Wald für die Parforcejagd einrichten konnte. Nach dem Tod Fürstenbergs 1716 wurde das Anwesen wieder vom Kurfürst übernommen, welcher es seinem Sohn, Friedrich August II. und seiner Frau überließ. Für diese jedoch erwies sich der Bau als zu klein und so wurde am Hubertustag 1721 von August dem Starken im Alten Jagdschloss der Bau des späteren Schlosses Hubertusburg verkündet.

GeschichteKunstSchlössernachtAltes JagdschlossReit und FahrschuleWermsdorf
Mit der Fertigstellung der neuen, größeren Jagdresidenz wurde das alte Jagdschloss nur noch für die Unterbringung des Jagdpersonals genutzt. Später waren die verschiedensten Ämter und Verwaltungseinrichtungen in den Räumlichkeiten untergebracht. Erst 1873 wurde es wieder als Jagdschloss von König Albert von Sachsen genutzt. Dieser war beim Wermsdorfer Volk sehr beliebt, sodass ihm nach seinem Tod im Jahre 1902 ein Denkmal vor dem Eingang des Alten Jagdschlosses gesetzt wurde, welches heute wieder an seinem Platz zu finden ist. Mit dem Abdanken des sächsischen Königs Friedrich August III. 1918 war die Zeit der Monarchie in Sachsen vorbei und das Jagdschloss ging in den Besitz des Freistaates Sachsen über. In den Räumen wurden Wohnungen eingerichtet und das Schloss diente zeitweise als Erholungsheim für höhere Beamte. Von 1934 - 1940 war hier die sächsische Reit- und Fahrschule untergebracht. In dieser Zeit wurde auch die imposante Reithalle auf dem Gelände errichtet. Bis heute verleiht das Vorhandensein des örtlichen Reit- und Fahrvereins dem Jagdschloss einen ganz besonderen ländlichen Charme. Seit den 50er Jahren dient das Schloss der Gemeinde als Verwaltungssitz. Im Ostflügel des Schlosses können sich Besucher heute bei der Tourist-Information und im Archiv des Heimatvereins Wermsdorf über die Sehenswürdigkeiten des Ortes und der Region informieren.

Nochmal GeschichteArchiv HeimatvereinReitstallKönig AlbertReh auf dem DachbodenBlick zum großen Bruder

Wermsdorf




Für Lehrer





Copyright © 2015 FL Webdesign
Diese Internetpräsentation wird gesponsert von dem UnternehmenFL Webdesign • 08321 Zschorlau • August-Bebel-Str. 11 • Tel.: 03771 499849