2013 fand auf Schloss Hubertusburg eine große Ausstellung statt. Schüler der Mittelschule Wermsdorf entwarfen dazu kreative Geschichten .



Navigation




Verein




Sammler




Für Kinder




Hubertusburg

2013 fand auf Schloss Hubertusburg eine große Ausstellung statt. Schüler der Mittelschule Wermsdorf entwarfen dazu kreative Geschichten .


Thomas Freiherr von Fritsch – Der grüne Daumen Kursachsens

Mary-Elisabeth Sachse
Thomas Freiherr von Fritsch (1700-1775)
Anton Graff (1736-1813)
vor 1775 Signiert auf der Rückseite „Anton Graff pinx.“
Öl auf Leinwand, 79 x 67,5 cm Privatsammlung Fritsch
Thomas Freiherr von Fritsch schreibt in einem Brief von der Hubertusburg:
„Sieben Jahre des Schicksals, des Leidens und des Krieges liegen nun schon hinter uns. Das Land ist zerstört, der König ratlos und das Schloss geplündert. Nichts ist uns geblieben, das einzige, was man retten konnte, war die heilige Kapelle. Der Glanz unseres prachtvollen Schlosses ist vollkommen verblasst und es wird wahrscheinlich Jahrhunderte dauern, bis sich das Land von diesen ganzen Niederlagen erholt hat. Nun überträgt der König mir, als eine von 3 Personen, an den Friedensgesprächen auf Hubertusburg teilzunehmen. Ich musste lange dafür kämpfen, um das Vertrauen des Kurprinzen Friedrich Christian und auch das Friedrich II. zu gewinnen. Durch mein Jurastudium habe ich allerhand Erfahrung von vielen verschiedenen, auch politischen Sachverhalten. Hoffen wir das Beste für uns und unser Land.“ Am 15. Februar 1763 wurden schließlich die Friedensverträge zwischen Preußen, Österreich und Sachsen unterzeichnet. Auf Schloss Hubertusburg wurde lange getagt, bis man zu einem Ergebnis, das sich für alle gut auswirken sollte, kam. Noch während und nach dem Siebenjährigen Krieg schilderte Fritsch dem Premierminister, der sich während des Krieges nach Warschau zurückgezogen hatte, in zahlreichen Briefen die Notlage des Landes. Aus Warschau ernannte der König 1762 Fritsch dann schließlich zum Präsidenten einer Restaurierungskommission. Ziel war es dann, umfassende Gutachten und Empfehlungen für den Wiederaufbau Kursachsens zu erarbeiten.
Als Kommissionspräsident bewährte sich Fritsch so beachtend gut, das König und Premierminister ihn ebenfalls zum kursächsischen Unterhändler für die zu führenden Friedensverhandlungen ernannten. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der erarbeitete „Generalplan“, für die Außen-, Innen- und Wirtschaftspolitik, von großer Bedeutung. All diese Wiederaufbauten und neu geschaffenen Werke gingen in die Geschichte als ‚Sächsisches Rétablissement‘ ein. Das Rétablissement führte zu einer schnellen Wiederbelebung und Erholung des Landes und seiner Wirtschaft. Thomas Freiherr von Fritsch hat zu vielen guten Dingen in Kursachen beigetragen. Er hat uns gute Dienste erwiesen und hat sich damit seinen Platz in der Geschichte unseres Landes verdient. Am 1.Dezember 1775 starb Thomas Freiherr von Fritsch in Dresden. Seit 2004 widmet ihm ein Förderverein die Sanierung des Schlossparks. Auch auf Schloss Hubertusburg findet man heute noch auf dem Gelände ein Denkmal, das Thomas Freiherr von Fritsch gewidmet ist.

Freiherr von FritschFriedensvermittler aus SachsenHubertusburger Frieden 1763Friedensfenster 2013JugendwettbewerbSchloss Hubertusburg

Parforce Jagd 1750

Sarah Kiefner
Königin: Maria Josepha
König: August der Starke
Koch: Alfredo
Narr: Karl
Königin: Guten Tag Majestät!
König: Guten Tag Liebste Frau !
Königin: Bald ist wieder Jagdzeit, freut ihr euch drauf?
König: Ja ich freue mich auf die Königliche Jagdresidenz in der Hubertusburg.
Königin: Wir müssen noch das ganze Schloss sauber machen. Es ist schon in vier Tagen.
König: Ja, das müssen wir. Es ist schon in vier Tagen? Da müssen wir uns wohl sehr beeilen.
Königin: Wir brauchen auch noch genügend Essen, Wein und Bier.
König: Bestelle den Koch her, wir müssen mit ihm reden.
Königin: Diener, schick den Koch her, wir müssen mit dem reden.
König: Alfredo, die Jagd ist schon in vier Tagen wir brauchen genügend Bier, Wein und Essen.
Alfredo: Ja König geht klar. Wie viele Gäste kommen denn?
König: Es kommen über 200 Gäste.
Alfredo: Was sollen wir genau Kochen?
Königin: Wir brauchen auch Obst und Gemüse.
König: Das reicht nie im Leben, wir brauchen jedenfalls Wildschwein, Hase und Reh.
Alfredo: Gut. Sind sie sicher, dass das reicht?
König: Ja, ich denke schon, dass das reicht.
Königin: Ich gehe jetzt zur Schneiderin. Mir ein schönes Kleid schneidern lassen.
König: Du hast doch genug Sachen, um dich anzuziehen.
Königin: Nein hab ich nicht und es ist meine Sache, ob ich ein neues Kleid mir schneidern lasse oder nicht. Wir haben ja genug Geld dafür.
König: Ja ist gut, geh dir da ein neues Kleid kaufen.
Königin: Mache ich. Ich gehe danach noch weg.
König: Ja aber bleibe nicht zu lange weg. Wir essen dann noch was.
(Die Königin geht ab und der König ruft den Hofnarren zu sich)
König: Narr, hast du ein Programm für die Königliche Jagdresidenz?
Karl: Nein, aber doch ein bisschen Programm habe ich schon und würde gern auf ihre Wünsche mit eingehen.
König: Was hast du denn geplant?
Karl: Ich habe mir so gedacht, dass ich ein paar Kunststücke mache und jongliere.
König: Und das du auf ein Einrad läufst und neben bei jonglierst.
Karl: Ja, ich lasse mir etwas Gutes einfallen und hoffe Sie sind zu frieden.
König: Ja, ich lasse mich überraschen. Du kannst gehen und der Koch soll das Essen fertig machen.

2013Im InnenhofArmbrustGeschichte liveSchlosshofParforcejäger

Das Leben einer Königin

Paula Winkler
Interview mit Maria Josepha, sitzt auf dem Audienzstuhl
Ich: Eure königliche Hoheit. Ich möchte Ihnen noch einmal danken, dass ich Ihre Zeit in Anspruch nehmen darf. Ein wunderschönes Schloss haben Sie, wenn ich mir diese Aussage erlauben darf.
Königin: Ich freue mich sehr und hoffe, dass Sie nur Gutes über mich schreiben werden. Wie lautet Ihre erste Frage?
Ich: Wie verbringen Sie Ihren Tag?
Königin: Oh, das ist eine gute Frage. Meinen Tag beginne ich um 7.30 Uhr und werde dann angekleidet von meinen ersten Dienern. Anschließend gehe ich mit meinen Gästen oder mit meinem Mann frühstücken. Im Anschluss gehen wir im Schlosspark spazieren und ich zeige meinen ganzen Besitz. Um 11.00 Uhr verabschiede ich meine Gäste und gehe ins Schloss und male oder sticke. Gegen 12.30 Uhr gehe ich Mittagessen. Am Nachmittag liege ich mich meist im Garten in der Sonne und betrachte das Schloss.16.00 Uhr treffe ich Vorbereitungen für ein Dinner oder ein kleines Fest. An manchen Tagen planen wir auch große Jagden mit anschließenden Festen. Wenn ein Dinner stattfindet, überprüfe ich 18.30 Uhr noch mal alles und um 19.00 Uhr treffen die Gäste ein. Wenn ich allein bin, esse ich gegen 19.00 Uhr und noch mal um 22.00 Uhr. Anschließend gehe ich ins Schlafzimmer und werde entkleidet und begebe mich dann zu Bett.
Ich: Sie haben aber ein schönes Leben hier auf dem Schloss.
Ihr großes Hobby ist die Jagd. Wie sind Sie darauf gekommen?
Königin: Ja, das kann man schon so sagen. Mein Mann hat es mir beigebracht. Ich fand es toll und habe Spaß daran. Es ist ein guter Zeitvertreib und man kann rauschende Feste feiern. Ich mag das.
Ich: So, nun meine letzte Frage. Wie sieht ein solches Fest denn bei Ihnen für gewöhnlich aus?
Königin: Zuerst lass ich alles von meinen Beratern und Dienern planen. Anschließend treffe ich die letzten wichtigen Entscheidungen. Zum Beispiel: über das Essen, wann wir wo feiern oder ähnliches. Am Tag des Festes kommen die meisten schon zur Jagd, die wir öfter davor machen. Anschließend gehen wir ins Schloss zu einem Aperitif und wenn das Essen aufgetragen wird, begeben wir uns in den großen Saal. Wir feiern meistens bis spät in die Nacht. Es sind immer so schöne und rauschende Feste, einfach toll. Wir tanzen, lachen, trinken und essen, so viel wir nur können. Am nächsten Tag bin ich meist hier und habe Zeit für mein Volk. Sie bewundern immer meinen Audienzstuhl. Ist er nicht einfach Super?
Ich: Ja, Sie haben einen wunderschönen Audienzstuhl. Eure königliche Hoheit, ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich bedanken, dass Sie sich Zeit für mich genommen haben. Vielleicht komme ich mal wieder. Vielen Dank noch mal. Auf Wiedersehen.
Königin: Nichts zu Danken. Es hat mich sehr gefreut, dass ich Sie bei mir begrüßen durfte. Auf Wiedersehen.

Der AudienzstuhlGlanzzeitVergnügenFesteSchönJagdresidenz
Wermsdorf




Partner




Für Lehrer





Copyright © 2015 FL Webdesign
Diese Internetpräsentation wird gesponsert von dem UnternehmenFL Webdesign • 08321 Zschorlau • August-Bebel-Str. 11 • Tel.: 03771 499849