Die Halbmeilensäule steht an der Alten Poststraße von Dresden nach Leipzig.



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Halbmeilensäule

Die Halbmeilensäule steht an der Alten Poststraße von Dresden nach Leipzig.


Station Postsäule

Mitten im Wermsdorfer Wald, an der Straße zwischen Wermsdorf und Sachsendorf befindet sich die einzig komplett originale, kursächsische Halbmeilensäule in Sachsen.1721 gab der sächsische Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke), Adam Friedrich Zürner den Befehl, auf allen Land- und Poststraßen Postsäulen aufzustellen. Mit der Fertigstellung des Schloss Hubertusburg erfolgte die Verlegung der Poststraße Dresden – Leipzig auf Befehl des Kurfürsten von Stauchitz, Kühren, Wurzen auch über Wermsdorf. Mit dem Bau des neuen Schlosses wurde ein komfortables Zwischenquartier geschaffen, welches durch den Landesherrn des Öfteren genutzt wurde, wenn er auf dem Weg zur Leipziger Messe war. Die Poststraßen waren nicht für den allgemeinen Verkehr bestimmt und durften nur von wenigen Personen genutzt werden, da die Kuriere und Abgesandte ungehindert zu den Residenzen gelangen sollten.
Auf allen Postsäulen waren die Entfernungsangaben in Stunden aufgeschrieben. Eine Entfernung von zwei Stunden wurde als eine kursächsische Postmeile betitelt. Eine Stunde entsprach damals etwa 4,5 km und wurde mit einer Halbmeilensäule gekennzeichnet. Eine solche Halbmeilensäule ist auch jene an der Straße nach Sachsendorf, welche aus Sandstein des Elbsandsteingebirges gefertigt wurde und seit 1724 dort vorzufinden ist.


Alte PoststraßeBergung 2011HalbmeilensäulePoststeinBaum wurde gefällt.Neuer alter Standort
Mit der Verlegung der Poststraße wurde Wermsdorf 1724 Poststation. Zu dieser Zeit verkehrte viermal wöchentlich die sogenannte „Felleisenpost“ zwischen Oschatz und Wermsdorf. Sie wurde so genannt, da der Postreiter der die Briefe überbrachte, diese in einem am Sattel festgeschnallten Felleisen aus Leder transportierte. Seit 1791 wurde die Post mithilfe von Postkutschen befördert, die zweimal wöchentlich im Einsatz waren.
1840 wurde die kursächsische Meile von der Kleinen Meile als Längenmaß in Sachsen verdrängt. Sie betrug 7,5 km. Ab 1865 wurden die wichtigsten Poststraßen mit den neuen Meilensteinen versehen. Auch hier gab es Ganz- und Halbmeilensteine (3,75 km). Ein solcher Meilenstein befindet sich ebenfalls an der Straße Sachsendorf - Wermsdorf. Mit der Einführung des Urmeters als Längenangabe 1873 verloren jedoch auch diese Meilensteine ihre Bedeutung. Die Zeit der Postkutschen neigte sich ebenfalls ihrem Ende zu. Um 1885 fuhr in Werms-dorf die letzte und bereits drei Jahre später erfolgte die Postbeförderung mit der fertig gestellten Eisenbahn auf der Strecke Mügeln – Wermsdorf – Nerchau.

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