Die Hubertusburger Friedensgespräche fanden 2012 zum vierten Mal statt.



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Hubertusburger Friedensgespräche

Die Hubertusburger Friedensgespräche fanden 2012 zum vierten Mal statt.


Hubertusburger Jugend- Friedenspreis 2012

Zum vierten Mal fanden die Friedensgespräche auf Schloss Hubertusburg statt. Sprache und Frieden ist das diesjährige Thema 2012 . Vertreter der Politik, Wissenschaften , Lehre und auch normale Bürger folgten der Einladung des Freundeskreises Schloss Hubertusburg. Ziel ist eine würdige Vorbereitung der 250.en Wiederkehr des Hubertusburger Frieden. Geschichte, Gegenwart und Zukunft, um nichts Geringeres ging es in den vielen Gesprächen, Vorträgen und Ausstellungen. Das Desaster des fehlenden Wortes, die Sprache als scharfes Schwert und weitere wichtige Aussprüche begleiteten das Tagungsprogramm. Wermsdorf ist immer eine Reise wert, so der Bürgermeister Mathias Müller. Der Siebenjährige Krieg, der Frieden zu Hubertusburg und auch die Völkerschlacht spielten inhaltlich die wichtigste Rolle. Der Hubertusburger Jugend-Friedenspreis 2012 wurde verliehen. Fotos und Gedichte gewannen die Preise. Auch die Mittelschule Wermsdorf hatte teilgenommen, leider nicht gewonnen. Jasmin Schmidt von der Mittelschule Trebsen hat verdient den 1. Preis mit ihrem Friedensgedicht gewonnen.

Hubertusburger JugendpreisJasmin SchmidtManfred KolbeAuch die Mittelschule Wermsdorf hat teilgenommen.Ulf Müller vom Freundeskreis Schloss HubertusburgGewinner

Der schwierige Weg nach Hubertusburg

Gedanken von Prof Arendt
Eine Kriegsdarstellung des Siebenjährigen Krieges ist umfänglich vorhanden, eine Friedensabhandlung aber nicht. 1762 fing man an , an Frieden zu denken. Der erste wahre Weltkrieg sollte zu Ende gehen. Alle kriegführenden Mächte waren erschöpft und hofften auf einen ehrenhaften Frieden. Kompromisse durften sein. Russland und Preußen schlossen als erstes Frieden.
Die Verhandlungen zwischen Frankreich und England gewannen nun an Bedeutung. 1763 kam es dann zum Frieden. Die Neuaufteilung der kolonialen Welt zugunsten Englands war vollzogen. Die preußische Diplomatie lief auf Hochtouren, viele Neutralitätserklärungen wurden abgeschlossen.
Sachsen wurde Vermittler zwischen Preußen und Österreich. Von Warschau aus regierte August III. und hoffte auf eine Niederlage Preußens. Ein Verständigungsfrieden musste her. Thomas von Fritzsch, ein Buchhändlersohn aus Leipzig, kam ins Spiel. Das gequälte Sachsen stand nun im Friedenszentrum. Die Friedensbedingungen wurden formuliert. In Hubertusburg haben drei Verwaltungsbeamte verhandelt. Am 25.12. 1762 fiel die Entscheidung auf den Verhandlungsort.
Leipzig und Dresden fielen aus. Wermsdorf trat auf den Plan. Die Privatwohnung des Pfarrers wurde zum Ort der Verhandlungen. Historische Symbolik war mit der Wahl des Ortes nicht verbunden. Ewiges Vergessen wurde vereinbart. Keiner hatte einen Vorteil auf Kosten des anderen. Es gab keinen abschließenden Friedenskongress.

Frieden zu Hubertusburg Ein höfisches Leben fand auf Schloss Hubertusburg nicht mehr statt.Hier wurde verhandelt.Hinter verschlossenen Türen.Die katholische Hofkapelle ist 1761 nicht geplündert worden.Der Glanz war verschwunden.
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