Zum 250.Jubiläum des Hubertusburger Friedensvertrages im Jahr 2013 soll angeblich eine Briefmarke erscheinen.
Wissen Sie was darüber ? Könnten Sie sich eine Werbemarke vorstellen ?
ich hatte mal 1993 eine Idee......
schreibt Claus Wappler
Das Schloss Dahlen und das Schloss Hubertusburg verbindet eine tragische Verbindung. 1761 zum ersten und 1763 zum zweiten Mal . Erst wurde der Befehl zu Plünderung des Schlosses von hier gegeben und später wurde hier ein (Welt)krieg beendet. Verhandelt wurde zwischen Preußen, Österreichern und Sachsen im Nördlichen Rundflügel des ausgeräumten Schlosses. Als Frieden von Hubertusburg bezeichnet man die am 15. Februar 1763 geschlossenen Friedensverträge zwischen dem Königreich Preußen, dem Kaiserreich Österreich und dem Königreich Sachsen. Die Unterzeichnung seitens des Königreichs Preußen erfolgte durch die Unterschrift Friedrichs II. im nahen Schloss Dahlen.
Am 14. August 2010 besuchten Mitglieder des Vorstandes das Schloss Dahlen. Es ist sehr beeindruckend, was dort in kurzer Zeit geschaffen worden ist. Das Gebäude ist begehbar und hat viele interessante Ecken und Kanten. An einigen Stellen lässt sich noch die Kraft des Feuers aus dem Jahre 1973 nachempfinden. Die schönen Stuckarbeiten sind an einigen Stellen noch erkennbar. Von der imposanten Treppe sind nur noch Ansätze vorhanden. Der Schloss- und Parkverein bemüht sich nach Kräften das Areal wieder einer Nutzung zuzuführen. Buchlesungen und Musikabende sind da nur ein Beispiel. Weiter so.
Schlossverein Dahlen
Anlass war die Buchpremiere von Claus und Gert Legal: Friedrich II. - Preußens König – Sachsens Feind- Regent auf Schloss Dahlen , erschienen im Greifen-Verlag Rudolstadt. In wenigen Sätzen erzählten die Autoren von den 23 Tagen Regentschaft auf diesem Schloss. Zwei kleine Zimmer bewohnte damals Friedrich der Große, König von Preußen.23 Tage (Vom 19. Februar bis zum 13. März 1763 )war Dahlen der Nabel der preußischen Welt zur Zeit des Siebenjährigen Krieges. "150 000 Taler flossen durch die Plünderung des Schlosses Hubertusburg in die Taschen des preußischen Staates, den Rest konnten sich drei Händler aus Leipzig aufteilen", so eine Aussage aus dem Buch.