Das Franzosengrab liegt im Lindigt.



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Franzosengrab

Das Franzosengrab liegt im Lindigt


Station Franzosengrab

Im Jahre 1797 wurde im Hauptgebäude des Schloss Hubertusburg ein Militärmagazin eingerichtet. In Folge der Napoleonischen Kriege 1813 - 1815 wurde das Magazin geräumt, um in den Räumlichkeiten ein Lazarett für die, im Kriege verwundeten, sächsischen Soldaten einzurichten. Mitte Juli 1813 wurde das Krankenlager auch als Lazarett für anfangs 4000 französische Soldaten genutzt. Nach der Leipziger Völkerschlacht war das Lazarett in der Hubertusburg mit Verwundeten überfüllt. Viele der ankommenden Verletzten überlebten meist nur wenige Tage, da das epidemische Nervenfieber in der Versorgungsstelle grassierte und starben bereits an kleinsten Verletzungen. Sie wurden mit Karren in das Lindigt gefahren, auf den sogenannten „Schandacker“ der Stadt Mutzschen, der als unehrenhaft galt. Dort wurden die toten Soldaten aller Nationen in Massengräbern beigesetzt. Da unter ihnen besonders viele Franzosen waren, wurde das Gebiet im Volksmund als Franzosengrab bezeichnet. Zwischen 7000 und 13 000 Tote sollen hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Alte GlanzzeitenSchloss HubertusburgLazarett 1813Tod und ElendNicht nur Franzosen lagen hier.Endstation Lindigt
Erst 1913, hundert Jahre nach der Völkerschlacht wird mit der Errichtung eines Gedenksteines durch die Militärvereine Mutzschen und Wermsdorf der Toten gedacht. Heutzutage befindet sich das Gebiet inmitten von Wald, welchen der Forstmann Heinrich Cotta anpflanzen ließ. Die Form des Grabes lässt sich erahnen, da im Gelände ein geringer Höhenunterschied von etwa einem halben Meter zu erkennen ist. Das Rondell ist heute mit der Seegrassegge (Carex brizoides) bewachsen, auch als Matratzengras bekannt, welches die Leute früher getrocknet und als Bettfüllung verwendet haben.

Letzte RuhestätteJahrhundertfeier 1913FranzosengrabEhrendes AndenkenWaldRuhe

Wermsdorf




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