Heimatgeschichtlicher Vortrag „ Wermsdorf im Schatten des Schlosses Hubertusburg
Am Donnerstag, dem 26.1. 2012, passte in den „ Goldenen Hirsch“ zu Wermsdorf kein Mensch mehr in den doch großen Gastraum. Der Ansturm der heimatgeschichtlich Interessierten wollte nicht aufhören, so dass der kleine Raum schon bald völlig überfüllt war.85 Gäste zählte ich. Doch Herr Jannsen, Inhaber des Hotels, bewies sein Talent der Organisation und Improvisation. Die Veranstaltung wurde kurzer Hand in den großen Gastraum verlegt. Vielen Dank für dieses Entgegenkommen und vielen Dank bei allen Gästen, die so tolerant waren und ohne zu Murren alles mitgemacht haben. Herr Axel Küttner, ein Historiker beheimatet in Mügeln wohnhaft in Dresden, hat seine Zuhörer eine Stunde lang mit Erzählungen in den Bann gezogen. In vielen Einzelheiten, belegt aus akribischer Archivforschung, überraschte er immer wieder mit völlig entgegen gesetzten Erkenntnissen zum bisherigen Wissensstand. Nur ein Ausschnitt daraus, Waren es wirklich die Preußen, die das Schloss Hubertusburg geplündert haben oder waren es nicht doch die der anderen Konfession angehörenden Wermsdorfer selbst? Starker Tobak für die Wermsdorfer und dann wahrlich kein Ruhmesblatt. Einen Abdruck seiner Erkenntnisse können die Leser der Oschatzer Allgemeinen Zeitung und auf der Website www.heimatverein-wermsdorf.de bald nachlesen. Wir sind alle gespannt darauf.
Abgerundet hat Herr Küttner seinen Vortrag mit einigen wenigen aber sehr aussagekräftigen Bildern. Auch eine Stunde nach Ende des Vortrages beantwortete Herr Axel Küttner immer noch geduldig die Fragen der Anwesenden. Aus Sicht des Heimatvereins ein gelungener Abend. Weitere sollen folgen. Der Autor bekam sogleich den Auftrag Neues zu erstellen. Im Juni könnte es schon die Fortsetzung der Vortragsreihe zur Vorbereitung des 250 jährigen Jubiläums des Friedens zu Hubertusburg 2013 geben. Wir freuen uns schon jetzt darauf.
Gundolf Schmidt











