Hier folgt die Deklaration der 3. Hubertusburger Friedensgespräche 2010, die die Zusammenfassung der Forderungen der Konferenzteilnehmer ist.
Sie wurde von 40 Referenten und Teilnehmern der Tagung unterzeichnet - u.a. von Prof. Hans Martin Gerlach aus Leipzig, Prof. Renate Reschke aus Berlin, Dr. Susanne Hahn aus Wermsdorf, Prof. Ernst Woit aus Dresden, Dr. Hartmut Jatzko aus Krickenbach, Dr. Hajo Schmidt aus Hagen, Prof. Hans-Jürgen Arendt aus Schönheide, Dr. Sabine Herden aus Leipzig und vielen anderen.
Informationen : Ulf Müller Freundeskreis Schloss Hubertusburg
Fotos: Gundolf Schmidt; C. E. Wappler
Wir – Wissenschaftler und Künstler verschiedener Fachrichtungen und Sparten, Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Haltungen aus verschiedenen Ländern Europas – wollen mit den 3. Hubertusburger Friedensgesprächen einen Beitrag zur Verständigung der Völker, zur gewaltfreien Lösung bestehender Konflikte und zur Erhaltung des Friedens leisten.
Das Selbstbewusstsein und die moralische Kraft dafür gibt uns der Ort des Friedensschlusses von 1763 auf Schloss Hubertus-burg. Hier wurde der für alle Seiten menschlich, militärisch und ökonomisch verlustreiche Siebenjährige Krieg zwischen Österreich, Preußen und Sachsen beendet.
In allen Konflikten, die gegenwärtig zwischen den Völkern bestehen und auch in Zukunft auftreten werden, plädieren wir für politische und nicht für militärische Lösungen. Das gilt insbesondere für den Krieg in Afghanistan. Ungeachtet unter-schiedlicher Ansichten über dessen Ursachen formulieren wir unsere Forderungen. Wir wissen uns darin mit einem großen Teil der Menschen in Europa einig. In den benachbarten Niederlanden wurden bereits einige dieser Forderungen realisiert:

















