40 Jahre bestimmte die DDR die Geschicke von Wermsdorf.



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40 Jahre bestimmte die DDR die Geschicke von Wermsdorf.


Entenkombinat Wermsdorf

Auf Initiative der Partei der Arbeiterklasse und der Aktivisten des Betriebes VEB Binnenfischerei Wermsdorf ist eines der größten Entenkombinate unserer Republik entstanden. Dort werden Hunderttausende von weißen Pekingenten gezüchtet, die dann in den verschiedenen Teichwirtschaften, insbesondere auch auf dem Wermsdorfer Waldteichen, gemästet und schließlich zum Schlachten, rupfen und Verpacken zum neuen Geflügelschlachthof in Mutzschen gebracht werden. Zu dieser Anlage ist auch eine Wasserfläche nötig. Deshalb hat man den um 1860 trockengelegten "Göttwitzer See" wieder angespannt. So hat die Binnenfischerei ebenfalls noch einen Großteich erhalten in dem sie Karpfenzucht betreibt.

Text Marco Kaltofen
Fotos: Rudolf Straube

Frisch hergestellt.
Entenkombinat
Frisch hergestellt.
Frisch angelegt.
Göttwitzsee
Frisch angelegt.
Frisch angestaut.
Lindigt
Frisch angestaut.
Frisch geschlüpft.
Entenkücken
Frisch geschlüpft.

Horstsee

Die Abwässer der Gemeinde Wermsdorf werden zum größten Teil durch den Saubach ungeklärt in den als Badeteich und zu fischwirtschaftlichen Zwecken genutzten Horstsee eingeleitet. Die Einleitung der Abwässer und die Intensivbewirtschaftung des Horstsees haben zur Folge, dass erhebliche Schwierigkeiten hinsichtlich der Wasserqualität auftreten. Starkes Pflanzenwachstum ( Schlingpflanzen, Algen und anderer Pflanzenwuchs ) beeinträchtigen die Wasserqualität erheblich.

Im Perspektivzeitraum sollte erwogen werden, durch den Bau eines Wehres und der Abteilung des Abwassers bei Niedrigwasser mittels einer Rohrleitung unmittelbar in die Döllnitz, einer weiteren Verschlechterung der Wasserqualität vorzubeugen. Mittels eines Wehres und einer Abteilung könnte der Wassereinlauf entsprechend des Bedarfes geregelt werden. Allein aus den Krankenanstalten Hubertusburg werden täglich 600 - 700 m³ Abwasser über die Kläranlage in den Horstsee abgeleitet. Die Abwässer der Gemeinde Wermsdorf ca. 800 m³ werden in der Regel ohne jede Klärung in den Horstsee abgeführt, und haben zur Folge, dass in den Monaten mit geringen Niederschlägen der Ammoniakgehalt stark ansteigt.

Wir vertreten die Ansicht, dass allein aus den vorgenannten Darstellungen eine Variante der Verlegung des Horstseebades nach dem Nordufer nicht zugestimmt werden sollte. Das verschönerte und vergrößerte Horstseebad. Um den Erholungssuchenden und Badefreudigen aus nah und fern genügend Platz zu bieten, wurde das 67 ha umfassende Horstseebad 1967 / 68 beträchtlich erweitert. Zur Befestigung und zur Sauberhaltung des Ufers wurde eine niedrige Ufermauer gezogen und der Badestrand sowie die Liegewiese um 200m vergrößert. Der einstmalige Gondelbetrieb von 10 Booten wurde im Laufe der Jahre auf 45 Boote verschiedener Art erhöht. Die neue Strandbeleuchtung gibt bei Strandfesten einen festlichen Anblick.

Text:Jessica Sporka
Fotos : Rudolf Straube

Voller Leben.
Gaststätte
Voller Leben.
Uraltes Bad.
Früher
Uraltes Bad.
Altes Bad.
Luftbildaufnahme
Altes Bad.
Noch unbebaut.
In den 60 er Jahre
Noch unbebaut.
Schon immer Ruhepunkt.
Insel
Schon immer Ruhepunkt.
Auf dem Horstseedamm.
Kleinbahn
Auf dem Horstseedamm.

Wermsdorf in den 60 er Jahren und der Horstsee

Zurzeit behindert die Bahnlinie Wermsdorf - Mutzschen eine exakte Festlegung der künftigen Entwicklung des Gebietes am Horstsee. Gemeinde Wermsdorf:

1.) Die steigenden Besucherzahlen erfordern die Lösung des Parkplatzproblems. Außer am Horstseebad befindet sich im Ort keine Parkmöglichkeit. Im Perspektivzeitraum bis 1975 sind geeignete Parkmöglichkeiten für Auto, Busse und PKWs zu schaffen.

2.) Zur Erfüllung der Forderungen der Kurortverordnung vom 3.8.1967 GBL. II S. 653 sind weitere Maßnahmen der Staubfreimachung der Straßen von Gehwege der Gemeinde erforderlich. Folgende Straßen und Wege müssen Schwarzdecken erhalten: a. Am Anger - Einmündung Reithalle - L I 38 b. Grüner Weg c. Glöcknerstr. und an den Häusern d. Grundausbau der Calbitzer Str. bis Einmündung Tiefenteich e. Zufahrtsstraße nach dem Ortsteil Reckwitz

3.) Im Rahmen der Wettbewerbes Schöner unsere Städte und Gemeinden sind laufend Instandhaltungsarbeiten an den Grundstückeinfriedungen und Verschönerungsarbeiten an den Gebäuden durchzuführen. Schwerpunke: a. Renovierung der Jagdschlosses b. Renovierung des Schulgebäudes Platz der O.d.F. c. Planmäßige Reparaturen der Häuserfronten der Ernst-Thälmann-Str. und Claran-Zetkin-Str.

4.) Der Schaffung weiterer Grünanlagen und der Pflege der vorhandenen kommt besondere Bedeutung zu. Nach der Renovierung des Jagdschlosses muss der Park des Schlosses auf der Grundlage eines gärtnerischen Gestaltungsplaners so gestaltet werden, dass er den Gästen und Bewohnern unserer Gemeinde zur Erholung zur Verfügung steht. Mit Hausgemeinschaften und Betrieben sind Pflege-Verträge zu Erhaltung und Gestaltung der Grünanlagen abzuschließen.

5.) Die im Ort vorhandenen gastronomischen Einrichtungen sind ausreichend. Ihr Zustand entspricht nicht den Anforderungen. In Zusammenarbeit mit der HO- Oschatz und dem Kreisverband der KG Oschatz ist ein Rationalisierungsprogramm zu erarbeiten, der Gaststätten auf Selbstbedienung und Rekonstruktion der Gaststätten. Die Schwerpunkte bilden: a. die Gaststätte "Rother Ochse" "Goldener Strauß" "Goldener Hirsch" z.b. durch Verlegen der Backwarenverkaufsstelle ist das HO-Cafe so zu gestalten, dass ein Dielentanzbetrieb ermöglicht wird. Die Toilettenanlagen aller Gaststätten sind entsprechend den hygienischen Mindestnormativen zu gestalten.

Text:Tobias Sieber
Alte Ansichten von Wermsdorf wurden von Frank Straube zur Verfügung gestellt.

Mit Rotdornbäumen
Hauptstrasse
Mit Rotdornbäumen
Bis 1972 fuhr die Kleinbahn.
Horstseedamm
Bis 1972 fuhr die Kleinbahn.
Immer gern besucht.
Gaststätte
Immer gern besucht.
Postkarte
Wermsdorf in den 60 er Jahren
Postkarte
Rat der Gemeinde Wermsdorf
Jagdschloss Wermsdorf
Rat der Gemeinde Wermsdorf
Treffpunkt mitten in Wermsdorf
Schlosschenke
Treffpunkt mitten in Wermsdorf
Wermsdorf




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