Hoch oben auf dem Gipfel des Collmberges erhebt sich der imposante Albert-Turm.



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Albert-Turm

Hoch oben auf dem Gipfel des Collmberges erhebt sich der imposante Albert-Turm.


Station Albertturm

Hoch oben auf dem Gipfel des Collmberges erhebt sich der imposante, nach dem beliebten König Friedrich August Albert benannte, Turm. Der Gedanke, einen Turm auf den zu aller Zeit von Wanderern beliebten Berg zu erbauen, kam bereits im 17. Jahrhundert vom damaligen Kurfürst Johann Georg I. auf. Wie nahezu alle Kurfürsten weilte er oft zu Jagden im Wermsdorfer Wald; deswegen sollte es ein Turm zur Hirschfeist werden. Diese Pläne wurden jedoch vom 30-jährigen Krieg verhindert. Im April 1853 wurde in einer öffentlichen Bitte in der Bevölkerung um Spenden für die Erbauung eines Turmes geworben. Bereits im August des gleichen Jahres erfolgte die Grundsteinlegung. Nach dem Entwurf des Dresdner Professors Nicolei entstand unter der Leitung des Baumeisters Engst der 18 m hohe Turm. Gebaut wurde er aus Sandstein und Grauwacke, welche in unmittelbarer Nähe auf dem Collmberg gebrochen wurde. 1854 wurde der Bau eröffnet. Wer die 99 Stufen bis zur Aussichtsplattform erklommen hat, wird bei gutem Wetter mit einer beeindruckenden Aus- und Weitsicht belohnt. Von hier aus kann der Blick bis zur Augustusburg bei Chemnitz, wenn nicht gar bis zum Hutberg bei Kamenz schweifen. Ein Granitpfeiler auf der Plattform weist auf ein wichtiges Ereignis hin, für welches der Collmberg ausgesucht wurde. An dieser Stelle wurde 1865 die „Nagelsche Triangulierung“ durchgeführt, die bis dato sorgfältigste, traditionelle Gradmessung des Landes, welche die Grundlage für die bis heute verwendeten Messtischblätter bildet. Der Turm wurde jahrelang von der Forstwirtschaft als Feuerwachturm genutzt, später diente er bis 1963 dem meteorologischen Dienst in Dresden als Wetterstation. Neben dem Turm wurde Anfang der 50er Jahre ein Funkmast für die Rundfunkübertragung der deutschen Post errichtet. Die Techniker saßen zeitweilig in der unteren Etage des Albertturms und überwachten den Betrieb einer Richtfunkstrecke über den Collmberg. 1958 wurde ein neuer Funkturm gebaut, welcher erst 2004 durch den heutigen Vertreter ersetzt wurde.

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