800 Jahre Wermsdorf2006fanden viele Veranstaltunen zur 800 Jahrfeier von Wermsdorf statt.Erfolg für Wermsdorfer Filmnacht Das Interesse an der „Langen Wermsdorfer Filmnacht“ war riesig: Christdore Wetzig und Gundolf Schmidt vom Heimatverein konnten knapp 150 Zuschauer im Alten Jagdschloss begrüßen. „Um den vielen Besuchern Herr zu werden, haben wir uns entschlossen, die Filme parallel in zwei Räumen zu zeigen: im Schlosssaal und im Standesamt“, sagte Schmidt.
Die vorgeführten Streifen reichten von einem Stummfilm, der Ende der 30er Jahre entstand, bis hin zu einigen Amateuraufnahmen, die das Geschehen im Ort nach der deutschen Einheit porträtieren. Die Dokumentation der letzten Zugfahrt von Wermsdorf nach Mutzschen 1969 fehlte ebenso wenig wie Karl Eduard von Schnitzlers Beitrag „Ein Dorf in Sachsen“ aus dem Jahr 1981. Dieser Film war es, weshalb Anne Schlund die Veranstaltung besuchte. Sie habe sich schon immer für die Geschichte ihrer Heimat interessiert, sagte die 16-jährige Wermsdorferin. Doch nicht nur Einheimische folgen den Vorführungen. Eckhard von Bülow ist mit seiner Frau aus Celle angereist. Ihn ziehe das traditionelle Abfischen des Horstsees schon seit langer Zeit in die Region. Dementsprechend bildete für ihn ein Film über eben diese Tradition den Höhepunkt des Abends. „Die Festwoche zum 800-jährigen Jubiläum ist für uns willkommener Anlass, einmal länger in Wermsdorf zu verweilen“, bekennt das Ehepaar.
Nach insgesamt drei Stunden zeigte sich Gundolf Schmidt zufrieden: „Es ist uns gelungen, den Gästen ein abwechslungsreiches Programm zu liefern. Es war uns ausgesprochen wichtig, ein Gleichgewicht herzustellen, sowohl zwischen Stummfilm und Tonfilm, als auch zwischen Amateurarbeiten und professionellen Filmen.“ Möglich geworden sei dies vor allem, weil Einwohner wie Claus Käseberg oder Uwe Narkunat dafür Material aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung gestellt haben. Ein Dank gelte auch dem Engagement von Stefan Gööck vom Staatsarchiv in Leipzig, der einige Filme restaurierte, so dass sie mit moderner Technik abgespielt werden konnten.
C. Kunze
 Heimatgeschichtliche Ausstellung eröffnet Die heimatgeschichtliche Ausstellung ist im Touristischen Begegnungszentum im Alten Jagdschloss zu sehen.
Anlässlich der 800- Jahrfeier in Wermsdorf konnte die Heimatgeschichtliche Ausstellung zusammengestellt und am 4.Juli eröffnet werden. Die zwei Schlösser, Jagdschloss Wermsdorf und Jagdschloss Hubertusburg, die für Wermsdorf in seiner Entwicklung maßgebend waren, sind in verschiedenen Motiven zu sehen. Erinnert wird an den Wermsdorfer Bahnhof, der am 1. November 1888 eingeweiht und an das Schmalspurnetz angeschlossen wurde. Jagd, Handwerk und Gewerbe sind mit dargestellt. Erinnert wird an die 750 Jahrfeier in Wermsdorf, wo die Original-Sammelbüchsen noch zu sehen sind.
Erfolgreich war der Aufruf zu einer Ausstellung von dem Maler Konrad Christ der nach dem Krieg nach Wermsdorf kam und hauptsächlich Wermsdorfer Motive malte. Elf verschiedene Bilder können nun gezeigt werden und der Heimatverein Wermsdorf bedankt sich für die Bereitstellung der Bilder bei den Besitzern.
Die Ausstellung befindet sich in den Räumen des Begegnungszentrums im Alten Jagdschloss in Wermsdorf.
Die Ausstellung gestalteten Ellen Graumnitz, Claus Wappler und Christdore Wetzig.
 Wermsdorfer Zeitreise lief erfolgreich Rund 80 Besucher sahen den ersten Teil der Wermsdorfer Zeitreise, gestaltet vom Heimatverein und Verschönerungsverein Wermsdorf. Im Mittelpunkt stand eine bebilderte Wermsdorfer Geschichte. Ellen Graumnitz und Gundolf Schmidt verstanden es,Ihre Zuschauer in den Bann der Bilder und Dokumente zu ziehen. Auch lange nach 21.00 Uhr wollte noch keiner nach Hause gehen. Die Idee, das Wermsdorfer ihre eigene Geschichte erzählen, ging auf. Ein ständiges Schnattern zeigte an, wenn wieder jemand erkannt worden ist. Besondere Renner waren die Dokumente und die alten Schulbilder. Nochmals vielen Dank an die vielen Leihgeber.
 Wer kennt die Teichgruppe Laubental Zum letzten Mal hat der Heimatverein Wermsdorf zu einem heimatgeschichtlichen Vortrag eingeladen. Herr Udo Seidlitz –ehemaliger Betriebsleiter des VEB Binnenfischerei Wermsdorf-berichtete vor 30 Gästen über die Fischerstele (eingeweiht am 7.Oktober 1986,10.00 Uhr) und der Teichgruppe Laubental, besser bekannt als Döllnitzsee. Sehr viele interessante Einzelheiten konnten die aufmerksamen Zuhörer erfahren. Auch die anschließende Fragerunde brachte noch so manches Detail ans Tageslicht . Es war ein schöner Abschluss unserer Vortragsreihe zur Vorbereitung der 800 Jahrfeier Wermsdorf.
Vorstand
 Viele Superideen sind für Wermsdorf entstanden
Der Förderverein 800 Jahre Wermsdorf hat am 13.3. 2006 zu einer Kreativwerkstatt eingeladen. Sehr schöne und witzige Wermsdorfbilder sind entstanden. Sie können auf unserer Website unter 800 Jahre, unter http://www.800-jahre-wermsdorf.de und live bei Veranstaltungen diese tollen Arbeiten besichtigen
 Fleißige Arbeit für die 800Jahrfeier Wichtige Arbeit leistet Herr Karl Heinz Marik
Herr Karl Heinz Marik arbeitet seit einiger Zeit als 1EuroJobber für den Förderverein 800 Jahre Wermsdorf. In mühevoller Kleinarbeit stellt er Schilder her, die während des Festumzugs die Wermsdorfer Geschichte zeigen. Weiterhin gestaltet er die Schilder für die Clara-Zetkin-Straße. Sehr liebevoll und akkurat arbeitet er an den vielen Schildern.
Herzlichen Dank
 Ein kurzweiliger Abend des Heimatverein Wermsdorf zur 800 Jahrfeier von Wermsdorf 28 Gäste aus Wermsdorf und Umgebung lauschten interessiert den Ausführungen von Herrn Ekkhard Kunick aus Oschatz, der viele Jahre seines Lebens auf dem Turm und mit dem Turm verbracht hatte. Sein amüsanter Vortrag brachte den Anwesenden die Geschichte und Geschichten hinter den Kulissen nahe. Ein scheinbar trockenes Thema wurde so lebendig, dass es sehr viel Spaß bereitete, ihm zuzuhören. Er ist auch ein lebendiger Beweis dafür, dass Rentner noch lange keine Technikmuffels sein müssen. In absolut sicherer Form nutzte er nicht nur alte 8-mm Technik sondern auch modernste Technik in Form einer Bilderschau.
Nebenbei erhellte er auch Stasigeheimnisse, die eigentlich nur im Volksmund existieren. Auch ein Störsender war der Richtfunkturm Collm nie gewesen. Er erklärte allen, warum eine Nachnutzung technisch völlig unmöglich war. Abgerundet wurde der schöne Abend mit wunderbaren Bildern des Ortes Collm.
Allen Heimatvereinen oder Geschichtsinteressierten sei Herr Kunick wärmstens empfohlen.
Gundolf Schmidt
 Heimatverein Wermsdorf bereitet weiter die 800 Jahrfeier vor Der Heimatverein und Verschönerungsverein Wermsdorf gestaltet zwei weitere Räume im Alten Jagdschloss aus. Unser 1-Euro Jobber Herr Roland Stein kann nach einer Absprache mit der Gemeinde Wermsdorf und einer Vorortbegehung des Vortandes weiter arbeiten. Die Räume werden als kombinierte Ausstellungs und Aufenthaltsräume für die 800 Jahrfeier hergerichtet. In bewährter Weise wird Herr Stein selbstständig alle notwendigen Arbeiten durchführen. Wichtigstes Ausstellungsstück wird eine originale Tür aus dem Jagdschloss sein. Sie erhält den schönsten Platz. Zwei Regale werden mit Ausstellungsstücken aus unserem Archiv gestaltet. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Oschatz und der Gemeindeverwaltung entsteht ein weiteres Kleinod im Alten Jagdschloss. Der Förderverein 800Jahre Wermsdorf wird die Räume schon zu Ostern nutzen können .Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, besonders natürlich bei Herrn Roland Stein.
Gundolf Schmidt
 Neue Fotoausstellung zur 800 Jahrfeier Herr Marcel Billig vom Heimatverein Wermsdorf präsentiert zwei Fotoausstellungen im Touristischen Begegnungszentrum im Alten Jagdschloss zu Wermsdorf.
Zu sehen sind Wermsdorfer Ansichten, fotografiert von Hans Billig .
Es sind Fotos zu sehen,die schon über 50 Jahre alt sind,
z. B. Schloss Hubertusburg,evangelische Kirche und das Horstseeabfischen.
Weiterhin war Herr Marcel Billig vor einigen Jahren unterwegs in Wermsdorf gewesen und hat alte Türen und Eingänge fotografiert. Viele davon sind schon nicht mehr vorhanden.
Beide Fotoserien können in den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung betrachtet werden.
Vorstand Heimatverein
 Wermsdorfer Geschichte spannend erzählt Der Heimatverein Wermsdorf lud alle geschichtsinteressierten Bürger am Freitag, den 3.März ,zu einem Vortrag von Herrn Werner Breitenborn ein.
Das Thema „Wermsdorf und die Wettiner“ verfolgten ca.40 Zuhörer.
In den neu gestalteten Räumen des Begegnungszentrums im Alten Jagdschloss, wurde in einfühlsamer Art und Weise den Gästen wichtige Etappen der Wermsdorfer Geschichte nahe gebracht.
Ein gelungener Abend zum Auftakt der 800 -Jahrfeier Wermsdorfs war es allemal.
C.E. Wappler
 Festjahr 2006 begann in Wermsdorf mit einem Paukenschlag Am 2.2.06 besuchten 55 Besucher die Fortsetzung der heimatgeschichtlichen Vortragsreihe des Wermsdorfer Heimatvereins anlässlich der Feierlichkeiten 800 Jahre Wermsdorf.
Herr Robert Schmidt berichtete über seine Forschungsergebnisse über Schloss Osterlant. In einen brillant vorgetragenen Vortrag lenkte er die Sichtweise auf die Möglichkeit einer Ordensburg vor unserer Nase. Er bewies sehr eindrücklich, dass Geschichte nicht nur in der großen weiten Welt stattfindet, sondern auch vor unserer Haustür. Wir müssen nur hinsehen lernen und uns trauen, auch mal gewagte Schlussfolgerungen zu ziehen. Sein Vortrag war auch technisch vom feinsten, sehr souverän setzte er die Möglichkeiten der modernen Technik um. So hörte und sah man , Geschichte kann richtig spannend sein.
Gundolf Schmidt
 Heimatverein bei der Eröffnung des Touristischen Begegnungszentrum dabeiDas touristische Begegnungszentrum wurde vor kurzem zum Neujahrsempfang seiner Bestimmung übergeben.
In einer Blitzaktion haben C.E. Wappler und Roland Stein mit der Gemeindeverwaltung (Frau Grüneberg) die vorhandenen Vitrinen mit Gegenständen, Fotos , Urkunden u.ä. bestückt. Herausgekommen ist eine erste sehr sehenswerte heimatgeschichtliche Ausstellung. Unser Archiv hat einige seiner Schätze preisgegeben. Vielen Dank an die beiden Heimatfreunde.
 Festjahr zur 800 Jahrfeier in Wermsdorf eröffnet Im Hof des Alten Jagdschlosses zu Wermsdorf fand die Eröffnung des Festjahres im kleinen Rahmen statt. Begleitet von Posaunenklängen vom Turm der evangelischen Kirche und einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters mit anschließendem kleinen Feuerwerk begann das Festjahr 2006. Bei Glühwein und Fischbrötchen kamen die Bürger aus Wermsdorf ins Gespräch. Der Heimatverein öffnete wieder sein Archiv und es stand zur Besichtigung offen. Die Feuerwehr sorgte für Fackelschein und Sicherheit
 Amerikaner in Wermsdorf 25.4.1945 Frauenarmbanduhr an der Hand eines GI und andere Geheimnisse
Diesen Montagabend werden die anwesenden Mitglieder und Gäste des Wermsdorfer Heimatvereins nicht so schnell vergessen. In Zusammenarbeit mit Frau Haselof von der Gemeindeverwaltung Wermsdorf war es gelungen einen Experten in die „Gaststätte zum Bahnhof“ nach Wermsdorf zu locken.
In einer brillanten kurzweiligen Art erzählte Dr. Niedersen vom Torgauer Verein Begegnungen, nein beleuchtete er, hinterfragte er Geschichte nicht nur von Wermsdorf. Das Jahr 1945 insbesondere die Apriltage , noch genauer den 25.4.1945, werden die 21 heimatgeschichtlich Interessierten nicht vergessen.
Es war ein Spitzenvortrag. 120 Minuten vergingen wie im Flug. Seine jahrelangen Recherchen und E-Mail-Kontakte in die weite Welt nach Osten wie nach Westen haben sich gelohnt.
Nicht nur Fotos mit Begegnungen der Amerikaner mit Wermsdorfern und den Insassen des Lazaretts konnten bestaunt werden, auch die Zusammenhänge mit der ersten Begegnung der Amerikaner und Russen bei Strehla wurden beleuchtet. Keiner der Anwesenden, teilweise Zeitzeugen dieser Zeit, ahnte in welcher Gefahr Wermsdorf schwebte. Es waren keine weißen Tücher in Wermsdorf geflaggt worden, diese Tatsache führte fast zur Zerstörung von Wermsdorf durch amerikanische Artillerie. Gott sei Dank war es nur eine leere Drohung, die Amis hatten gar keine Artillerie.
Wer nun die Geschichte mit der Armbanduhr aufgelöst haben will, sollte unbedingt den Fotoreport kaufen und lesen. Das Buch zum Preis von 13,50 € kann in der Touristinformation erworben werden.
So viel sei verraten. Weder die Russen, aber auch die Amerikaner waren nicht alle Engel gewesen.
Ein toller Beitrag zur 800 Jahrfeier von Wermsdorf.
  Herr Rudolf Priemer aus Grimma war am 11.11.05 in einer weiteren Veranstaltung zur Vorbereitung der 800 Jahrfeier zu Gast beim Heimatverein Wermsdorf.
Er zeigte verschiedene Sichten auf Wermsdorf, aber auch andere Orte wurden vorgestellt.
In einer sehr couragierten und emotionellen Art zeigte er uns die manchmal sehr versteckten Schönheiten unserer Heimat, welche wir meist schon übersehen. Herr Priemer schärfte wieder den Blick auf Erhaltenswerten und Schönes. „In vielen Dörfern gibt es Schätze, nur die Leute erkennen es nicht“, so ein wichtiger Satz von ihm. Pointiert und provokant so seine Bemerkungen. Die 26 Anwesenden nicht nur aus Wermsdorf, selbst aus Dahlen, Mügeln, Mutzschen u.a. Orten, hörten ihm gern zu. Beispiele für ländliches Bauen gibt es viele.
Seien es Türbeschläge, Feuerwehrhäuschen, Fachwerkhäuser, natürlich die Schlösser, selbst die Kopfweiden und die Dorfgräben zeugen von der menschlichen Veränderungskraft. Die Pläne den Jagdschlosspark in Wermsdorf zu verändern, wurden von ihm ebenso gelobt wie die Veränderungen im Park Lampertswalde.
Herzlichen Dank an Herrn Priemer und viel Erfolg bei der weiteren Arbeit.
Gundolf Schmidt
 Heimatverein beginnt das Festjahr 2006 Der Wermsdorfer Heimatverein begann mit einem Vortrag über Mühlen das Festjahr zur 800 Jahrfeier von Wermsdorf. Herr Karl Berger erzählte sehr anschaulich über die verschiedensten Facetten dieses Themas.
Nicht nur Wasser- und Windmühlen standen im Mittelpunkt. Selbst Kaffeemühlen wurden erwähnt.
Die 24 anwesenden Gäste aus verschiedenen Orten ergänzten noch die Ausführungen.
Es war ein rundum gelungener heimatgeschichtlicher Abend.
Weitere Abende werden folgen.
Gundolf Schmidt
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