Im April 2010 verschwand das Eckhaus relativ schnell und ohne nenenswerten Widerstand aus dem Straßenbild von Wermsdorf.
Im Gegensatz zu den anderen Abrißstellen entsteht hier aber was Neues.
Abrisshaus, Oschatzer Straße 1a
Eigentlich besteht das Abrisshaus Nr.1a aus zwei, im rechten Winkel zusammenhängenden Häusern. Erbaut wurden die Gebäude vor 1854. Zahlreiche Geschäfte wechselten in den Jahren den Besitzer.
Im linken Haus an der Schwanenapotheke angrenzend, waren unter anderen untergebracht; Colonialwaren – Farben & Drogen von Walther Wust, Zigarren & Spirituosen von Max Sänger, die Konsumverkaufsstelle für Tabak & Spirituosen von Frau Vogel und das Fotoatelier von Brigitte Jakubek.
Im rechten Flügel der Rasier & Frisiersalon von Max Nitschker, der Friseur Ehrhardt Morgenstern und das Geschäft für Schuhreparaturen von Paul Sebald.
Am 3.Mai 2010 wurde die Grundsteinlegung für einen Neubau für 4 kleine Apartments gelegt. Damit ist wieder eine wichtige Baulücke im Ortskern von Wermsdorf geschlossen. Es ist ein positives Beispiel für private Bebauung, trotz des belebten Verkehrs auf der Hauptstraße.
Claus Wappler, 2010

















