Auf dem Wermsdorfer Friedhof wurde unlängst ein Diebstahl festgestellt. Tatort ist die mit einer hohen Lebensbaumhecke umrahmte Grabstätte der Familie Kurt Helbig. (Helbig war Wermsdorfer Heimatforscher)
Inmitten dieser Grabanlage sind historische Grabsteine aus dem 18.Jahrhundert gelagert. Aufgrund von Ausschachtarbeiten auf dem Friedhof wurden diese sehr gut erhalten wiederendeckt. Ziel der Aufstellung dieser fast vergessenen Grabkunst ist es, diese Zeitzeugen der symbolischen Struktur des ländlichen Zusammenlebens der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Präsentation der Steine übernahm der Friedhofsverwalter Guido Fleischer.
Der Heimatverein Wermsdorf vermittelte auch einen alten Grabstein in dieses Ensemble. Mehrere sollten es noch werden.
Nun fehlen seit Anfang Oktober 2009 mindestens vier, aus weißen Glas bestehende Medaillons. Alle sind mit schwarzer Grabschrift verziert, teilweise mit Sprüchen bedacht.
Ob die Diebe einen Auftraggeber hatten ist unklar, jedenfalls sind die Glasmedaillons fachgerecht abmontiert.
Wer kann Hinweise geben ?
Text und Fotos:
Claus Wappler 2009

























